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Ein Vertrauensbeweis für die Schulen Frauenfeld

Die Frauenfelder Stimmberechtigten sagen klar Ja zum Baukredit über 34,1 Millionen Franken für den Um- und Ausbau der Schulanlage Schollenholz. Auch den beiden Budgets stimmte das Volk zu.
Rahel Haag
Eine Visualisierung des geplanten Erweiterungsbaus der Schulanlage Schollenholz. (Bild: PD)

Eine Visualisierung des geplanten Erweiterungsbaus der Schulanlage Schollenholz. (Bild: PD)

Mit einem so klaren Ja hatte Schulpräsident Andreas Wirth nicht gerechnet. 81,8 Prozent der Stimmberechtigten haben sich für den Baukredit über 34,1 Millionen Franken für die Gesamtsanierung und Erweiterung der Schulanlage Schollenholz ausgesprochen. «Das ist echt super», sagt Wirth, «und nicht selbstverständlich.»

Andreas Wirth, Schulpräsident. (Bild: Donato Caspari)

Andreas Wirth, Schulpräsident. (Bild: Donato Caspari)

Klar, er habe auf ein gutes Resultat gehofft. Dass die Zustimmung so deutlich ausfallen würde, hatte er aber nicht erwartet. Als Präsident des Wahlbüros sei er bei der Auszählung anwesend gewesen. Wie deutlich die Abstimmung ausgehe, zeige sich aber jeweils erst am Schluss. Wirth spricht von einem Vertrauensbeweis und sagt: «Man spürt, dass die Bevölkerung hinter der Schule steht.» Das freue ihn sehr.

Baubeginn soll im Herbst 2019 erfolgen

Vor 45 Jahren wurde die Schulanlage Schollenholz eingeweiht. Die Gebäude sind in die Jahre gekommen. Zudem fehlt es an Platz. Geplant ist nun ein Neubau mit total 15 Klassenzimmern samt Gruppenräumen sowie einem Mehrzwecksaal. Der Neubau wird südöstlich der beiden Turnhallen erstellt und mit diesen durch einen gedeckten Korridor verbunden sein. Verantwortlich für den Bau zeichnet das Frauenfelder Architektur Büro Lauener-Baer. Es hatte den von der Schulbehörde veranstalteten Studienwettbewerb für sich entschieden.

Der Baustart soll im Herbst 2019 erfolgen. «Bis dahin gibt es noch einiges zu tun», sagt Wirth. Unter anderem müsse das Baugesuch vorbereitet und eingereicht werden. Zudem stünden weitere Planungsarbeiten an.

Auch finanzpolitisch auf dem richtigen Weg

Nebst dem Baukredit kamen auch die Budgets der Primar- und der Sekundarschulgemeinde zur Abstimmung. Hier war die Zustimmung gar noch deutlicher. Das Budget der Primarschule hiessen die Stimmberechtigten mit einem Ja-Anteil von 87 Prozent, jenes der Sekundarschulgemeinde mit 88,2 Prozent gut. Wirth sagt:

«Die Zustimmung fiel höher aus, als im vergangenen Jahr.»

Das zeige, dass die Schule auch finanzpolitisch auf dem richtigen Weg sei.

Die Primarschulgemeinde rechnet für das kommende Jahr bei einem Aufwand von 37,8 Millionen Franken mit einem Gewinn von 103'500 Franken. Für die Sekundarschule budgetiert die Behörde bei einem Aufwand von 28,1 Millionen einen Überschuss von 98'600 Franken.

Zudem beantragte die Behörde bei der Sekundarschulgemeinde, der nebst Frauenfeld auch Felben-Wellhausen, Hüttlingen und Gachnang angehören, eine Steuerfussreduktion um zwei Prozentpunkte von 35 auf 33 Prozent. Diese hatte die Linke kritisiert und gar empfohlen, das Budget abzulehnen.

Umso grösser ist die Freude über das klare Resultat bei Wirth. Am Ende standen 7754 Ja-Stimmen gegenüber 1035 Nein-Stimmen. Auf die Frage, wie er den Erfolg feiern wolle, lacht Wirth. «Aktuell gibt es für mich hier noch einiges zu tun», sagt er, «aber am Abend werde ich ein Glas Wein trinken.»

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