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Ein ungültiger Stein wirft einen Frauenfelder aus dem Rennen

Der Frauenfelder Claudio Künzli wird Zehnter an der Steineschiefer-WM in Schottland.
Laura Sachers
Weltmeister Ron Long aus Wales zeigt an der Schweizer Meisterschaft im Steineschiefern 2015 in Ermatingen wie es geht. (Bild: Reto Martin)

Weltmeister Ron Long aus Wales zeigt an der Schweizer Meisterschaft im Steineschiefern 2015 in Ermatingen wie es geht. (Bild: Reto Martin)

Wie ging der Wettkampf in Schottland vonstatten?

Claudio Künzli: Der Wettkampf fand in einer Bucht statt. Wer den Stein bis zu einem bestimmten Felsen hüpfen lassen konnte, war für den Final der Besten qualifiziert.

Und welchen Platz haben Sie letztlich erzielt?

Den zehnten Platz.

Aus welchem Grund lief es nicht besser?

Claudio Künzli anlässlich des Gewinns der Schweizer Meisterschaft 2019 in Ermatingen. (Bild: PD)

Claudio Künzli anlässlich des Gewinns der Schweizer Meisterschaft 2019 in Ermatingen. (Bild: PD)

Im Final ist ein Stein ausserhalb des vorgeschriebenen Sektors untergegangen. Der Wurf war damit ungültig. Mit einem ungültigen Versuch ist es nicht möglich zu gewinnen, da alle drei Versuche zusammen zählen. Es hatte unter den 350 Teilnehmern solche, die drei- bis viermal pro Woche trainieren, da sitzt fast jeder Wurf.

Wie haben Sie sich für Schottland vorbereitet?

Nach meinem Sieg an der Schweizer Meisterschaft in Ermatingen bin ich ein paar Mal an den Nussbaumersee gefahren, um dort zu schiefern. Einige Tage vor der WM habe ich mir in Schottland passende Steine gesucht.

Wie waren die Wettbewerbsbedingungen vor Ort?

Sehr gut, es hat nicht geregnet und das Wasser war meist flach, trotz starkem Wind.

Welche Rollen spielen Wind und Wetter?

Starke Windböen können die flachen Steine leicht abdrehen, sodass sie nicht mehr schön schiefern. Flaches Wasser ist wichtig, um weit schiefern zu können. Wellen bringen die Steine leicht aus der Bahn.

Ist Schiefern eine bekannte Sportart in Schottland?

In Schottland, England und Wales ist der Sport sicherlich bekannter als in der Schweiz.

Wie war die Stimmung in Schottland?

Die Stimmung war toll. Rundherum eine schöne Landschaft und sicher über 100 Leute, die mit uns mitgefiebert haben.

Waren die Ergebnisse in Schottland besser als diejenigen an der Schweizer Meisterschaft?

Nein, weil die Weite der Versuche durch die Felswand beschränkt auf 63 Meter war. Mein Rekord liegt bei 71 Metern.

Wie sieht der perfekte Schieferstein aus?

Der Stein sollte abgerundet und nicht zu leicht sein. Zudem sollte er einen Durchmesser von sieben bis neun Zentimeter haben. Solche Steine gibt es an der WM-Küste in Easdale in Schottland oft.

Welche nächsten sportlichen Ziele haben Sie?

Gerne würde ich auch die nächste Schweizer Meisterschaft gewinnen.
Laura Sachers

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