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Ein Sommernachtstraum in Frauenfeld

Das Theater Kanton Zürich gastiert mit William Shakespears Komödie auf dem
Platz bei der Konviktturnhalle. Die Gratisvorstellung für alle ist heute in ein Woche.
Stefan Hilzinger
Szene aus «Ein Sommernachtstraum» vom William Shakespeare mit dem Theater Kanton Zürich. (Bild PD/Toni Suter)

Szene aus «Ein Sommernachtstraum» vom William Shakespeare mit dem Theater Kanton Zürich. (Bild PD/Toni Suter)

Um Liebeswirren und Fabelwesen geht es heute in einer Woche, wenn das Theater Kanton Zürich auf dem Platz vor dem Obergericht gastiert. Die zwölf Schauspieler geben einen Klassiker, die Komödie «Ein Sommernachtstraum» von William Shakespeare (1564-1616). Nach zwei Jahren auf dem Bankplatz zügelt das Frauenfelder Sommertheater auf den Parkplatz bei der Konviktturnhalle. «Aus feuerpolizeilichen Gründen war die Freie Strasse problematisch», sagt Christof Stillhard, Leiter des Amtes für Kultur am Freitag.

Hoffen auf sommerliches Wetter

Der neue Ort bietet bis zu 280 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz, bei schlechtem Wetter findet die Vorstellung in der Turnhalle statt. Auch von daher sei der neue Spielort praktisch. Die Vorstellung der Theatertruppe aus Winterthur ist kostenlos. «Wir wollen mit diesem Anlass Kultur für alle bieten», sagt Anders Stokholm. Der Spielort sei ideal. Mit der Kantonsbibliothek im Rücken sei auch ein Bezug zum grossen Englischen Dramatiker gegeben. «Ich hätte natürlich Hamlet bevorzugt», ergänzt der Stadtpräsident mit dänischen Wurzeln augenzwinkernd. Für nächsten Samstag hofft er nun auf gutes Wetter. «Wir haben Sommer, das passt zum Stück.»

Der Theaterverein ist auch an Bord

Tourismus Region Frauenfeld sorgt erneut dafür, dass das Publikum nicht nur für den Geist, sondern auch für den Körper etwas geboten bekommt. Es gibt Wein von Wägeli aus Buch, Häppchen von Schloss Herdern und Bier vom Brauhaus Sternen. Die IG Frauenfelder Innenstadt schätz den Anlass, wie alles, das zur Belebung der Altstadt beiträgt, wie IG-Fit-Vorstandsmitglied Elisabeth Steiner sagt.
Neu im Freilufttheater-Boot ist der Theaterverein. «Es ist ein attraktives Stück. Eine gute Gelegenheit, ein breiteres Publikum auf unser Angebot aufmerksam zu machen», sagt Theatervereinspräsident Max Peter. An den Kosten von 12000 Franken beteiligen sich die Stadt, die IG-Fit und der Theaterverein.

Das Info-Telefon 052 232 87 18 gibt am Samstag, 23. Juni, ab 13 Uhr Auskunft, ob die Vorstellung im Freien oder in der Halle stattfindet. Barbetrieb ab 19.30 Uhr, Türöffnung um 19.45 Uhr, Spielbeginn um 20.30 Uhr.

Der Tanz um das Johannisfeuer

Der 24. Juni, dieses Jahr ein Sonntag, ist der Johannistag, den die Kirche im fünften Jahrhundert als Geburtstag Johannes des Täufers festlegte. In den christlichen Feierlichkeiten und Bräuchen rund um dieses Datum gingen allmählich die heidnischen Feste zur Sommersonnenwende auf. Für eine Aufführung von William Shakespeares «Ein Sommernachtstraum» gibt es daher wohl keinen passenderen Zeitpunkt als den kommenden Samstagabend, dem Beginn der Johannisnacht. In dieser Nacht brennen mancherorts die Johannisfeuer, um welche die Menschen jeweils tanzen. Eine solche Szene findet sich auch in Shakespeares Theaterstück. (hil)

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