Ein selten gewordenes Ereignis: In Aadorf öffnet am Samstag ein Gastrobetrieb

Just auf dem vorläufigen Höhepunkt der Pandemie eröffnen Daniela und Philipp Schmidlin am Samstag in Aadorf ihr Pub Päng.

Kurt Lichtensteiger
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Daniela und Philipp Schmidlin in ihrem Pub.

Daniela und Philipp Schmidlin in ihrem Pub.

Bild: Kurt Lichtensteiger

Wie in kurzer Zeit aus dem ehemaligen Nähstübli «Hosesack» ein Pub mit integrierter Lounge unter der Bezeichnung «Päng» geworden ist, mutet schon fast wie ein Knalleffekt an. Knall auf Fall scheint nämlich – zumindest für Aussenstehende – der Entscheid zur beruflichen Umorientierung des ehemaligen Schulhauswarts und der Inhaberin eines Nähstüblis zu sein. «Wir mögen Veränderungen im Leben und sind gerne als Gastgeber unter Leuten», sagen Daniela und Philipp Schmidlin. Unter diesen Voraussetzungen mag ihr Schritt in die Gastronomie gar nicht so überraschend gekommen sein.

Mit Mut, Wagnis, einer Portion Zuversicht und einem Beziehungsnetz im Rücken stellen sich die Aadorfer der neuen Herausforderung. Philipp Schmidlin wird daneben als selbstständiger Freelancer noch in verschiedenen haustechnischen Bereichen tätig sein, derweil Daniela Schmidlin weiterhin ihrer angestammten Tätigkeit nachgeht. Dies erklärt auch, dass sich die Öffnungszeiten ihres kleinen, aber schmucken Lokals, auf Donnerstag, Freitag und Samstag, jeweils von 17 bis 23 Uhr, beschränken. In dieser Zeit wollen sie sich jedoch voll und ganz der gastgeberischen Dienstleistung widmen. Angesichts der coronabedingten Situation hätten sich die beiden bei ihrem wagemutigen Schritt gleichwohl einen günstigeren Zeitpunkt gewünscht.

Mit Herzblut haben sich Daniela und Philipp Schmidlin in den letzten Monaten daran gemacht, das ehemalige Nähstübli umzugestalten. So ist auf einer Fläche von rund 30 Quadratmetern ein Bijou entstanden, das etwa 20 Personen Platz bietet.

Hinweis
Pub Päng, Hauptstrasse 43, Aadorf, Eröffnung Samstag, 31.Oktober, 15 Uhr