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«Ein Preis verpflichtet auch»: Die Confiserie Mohn hat den Bäcker-Oskar gewonnen

Unter den vier Gewinnern des Marktkieker-Preises befindet sich auch die Confiserie und Bäckerei Mohn aus Sulgen. Inhaber Roger Mohn im Interview.
Dinah Hauser
Die Vertreter der Confiserie und Bäckerei Mohn an der Preisverleihung in Berlin. (Bild: PD)

Die Vertreter der Confiserie und Bäckerei Mohn an der Preisverleihung in Berlin. (Bild: PD)

Als neuntes Schweizer Unternehmen überhaupt hat die Confiserie und Bäckerei Mohn aus Sulgen den Marktkiekerpreis, auch Bäcker-Oskar genannt, gewonnen. Inhaber Roger Mohn sagt im Interview, dass er diesen Erfolg seinen Mitarbeitenden widmet.

Roger Mohn, Inhaber der Confiserie und Bäckerei Mohn. (Bild: PD)

Roger Mohn, Inhaber der Confiserie und Bäckerei Mohn. (Bild: PD)

Roger Mohn, herzliche Gratulation zum Marktkieker-Preis. Was geschieht nun mit der Auszeichnung?

Die Skulptur soll zusammen mit der kürzlich gewonnenen «Swiss Bakery Trophy» im Eingangsbereich der Hauptfiliale in Sulgen ausgestellt werden. Die Mitarbeiter sollen sich daran erfreuen können und sich dadurch selbst motivieren.

Wie wurden Sie für den Marktkieker-Preis nominiert?

Wir wurden von Reto Fries, Direktor der Fachschule Richemont in Luzern, empfohlen. Danach kamen zwei Juroren für insgesamt vier Tage in unseren Betrieb. Von den Geschäftszahlen bis zum Mitarbeiter wurde alles genauestens durchleuchtet. Wir fühlten uns geehrt, als verkündet wurde, dass wir zu den elf nominierten europäischen Betrieben gehören. Die Preisübergabe war dann sehr emotional. Deutsch wurde da ein wenig zur Fremdsprache.

Sie sind unter den Gewinnern der weitaus kleinste Betrieb. Was zeichnet Sie aus?

Ich werde oft auf unsere Authentizität angesprochen. Wir lassen unseren Mitarbeitern und Filialen viel Freiraum beim Marketing, wie beispielsweise auf Instagram und Facebook. Für mich ist es wichtig, dass sich die Mitarbeitenden mit dem Betrieb identifizieren können. Mit vielen langjährigen Personen haben wir das, glaube ich, erreicht. Wenn es dem Personal aufgezwungen wird, dann kommt's lätz.

Was bedeutet die Auszeichnung für Sie?

Es zeigt, dass das gesamte Team eine super Leistung erbringt. Aber ein Preis verpflichtet auch. Nun stehen wir im Rampenlicht. Das Ziel ist es die gute Laune und die Qualität zu halten, wenn nicht sogar zu verbessern. Da stimme ich mit der japanischen Arbeitsphilosophie Kaizen überein: Kontinuierliches Streben zur Verbessrung hin. Wir halten daher auch jeden morgen eine kurze Stehung ab und besprechen die gelungenen und nicht so gelungenen Produkte. Jeder Mitarbeiter soll genau wissen, was verlangt wird. Nur so können sich alle verbessern.

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