Ein musikalisches Huhn und Mozart zum zweiten Advent im Frauenfeld

Das Stadtorchester und der Evangelische Kirchenchor Frauenfeld spielen am Samstag eine Sinfonie von Joseph Haydn und  Wolfgang Amadeus Mozarts Vesperae solennes de confessore.

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Der Evangelische Kirchenchor und das Frauenfelder Stadtorchester geniessen den Applaus.

Der Evangelische Kirchenchor und das Frauenfelder Stadtorchester geniessen den Applaus.

(Bild: PD)

(red)  Tierisch startet das Adventskonzert des Stadtorchesters und des evangelischen Kirchenchors diesen Samstag, 7.Dezember, 19.30 Uhr, und Sonntag, 8.Dezember, 17 Uhr. Zur Einleitung spielt das Stadtorchester Frauenfeld in der evangelischen Stadtkirche unter der Leitung von Andreas Pfenninger die Symphonie Nr. 83 in g-Moll von Joseph Haydn. Sie wurde für einen Pariser Auftraggeber 1785 komponiert und bekam später den Beinamen «La Poule» (das Huhn) aufgrund eines fünf Takte dauernden, auf einem Ton verharrenden Motivs im zweiten Thema des ersten Satzes. Haydn stammte aus einem kleinen Bauerndorf und in seinen Werken sind öfters Lautmalereien zu finden, die an Vogelgezwitscher erinnern.

Im zweiten Teil singen und musizieren Solisten, der evangelische Kirchenchor und das Stadtorchester, verstärkt mit Pauke und Trompeten, unter der Leitung von Christoph Lowis die festliche Vesperae solennes de confessore (KV 339) von Wolfgang Amadeus Mozart. Dieses 1780 in Salzburg während der Anstellung als erzbischöflicher Hoforganist komponierte Werk ist berühmt geworden durch das Laudate Dominum. Textgrundlage bilden fünf Psalmen und das Magnificat, der Lobpreisung Marias über ihre Freude, dass sie ein Kind bekommt. Solistisch wirken Sarah Maeder (Sopran), Deborah Zani (Alt), Achim Glatz (Tenor) und Hubert Michael Saladin (Bass).

Eintritt frei, Kollekte.