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Ein Morgen für die Neuen

Am Montag begann an der Kantonsschule Frauenfeld mit dem ersten Schultag für 182 Schülerinnen und Schüler ein neuer Lebensabschnitt.
David Grob
Die neuen Schülerinnen der Klasse 1mc warten auf «Ghackets und Hörnli» in der Mensa. (Bild: Andrea Stalder)

Die neuen Schülerinnen der Klasse 1mc warten auf «Ghackets und Hörnli» in der Mensa. (Bild: Andrea Stalder)

Schülerinnen und Schüler wuseln durch den hellen Lichthof im Neubau der Kantonsschule Frauenfeld. Gespräche erfüllen den Raum. Die Schule verteilt Kuchen und Getränke. Erstklässler treffen auf ältere Schüler, Lehrer auf ihre neuen Klassen. Mit einem gemeinsamen Znüni läutet die Kanti Frauenfeld in der grossen Pause kurz vor zehn Uhr morgens das neue Schuljahr ein.

Für 182 Schülerinnen und Schüler beginnt mit dem ersten Schultag an der Kantonsschule Frauenfeld ein neuer Lebensabschnitt. 106 Jugendliche, verteilt auf fünf Klassen, starten die Maturitätsschule, 51 in drei Klassen die Fachmittelschule und 25 bilden eine Klasse der Informatikmittelschule. Die Erstklässler sind bereits seit acht Uhr an ihrer neuen Schule – der gemeinsame Znüni ist für sie Teil eines grösseren Begrüssungsmorgens.

«Wir möchten den neuen Schülerinnen und Schülern Raum geben, an ihrer neuen Schule anzukommen», sagt Pascale Chenevard, Prorektorin der Kanti Frauenfeld. Deshalb sollen am Begrüssungsmorgen auch nur die wichtigsten Informationen mitgeteilt werden. «Detailinformationen folgen im Verlaufe der Woche», sagt Chenevard. Der Fokus am ersten Schultag liege klar auf dem Kennenlernen in der Klasse. «Die Klasse geht als Lerngemeinschaft einen langen gemeinsamen Weg – da sind soziale Aspekte wichtiger als Informationen.»

Auch für Salome Scheidegger, Klassenlehrerin der Klasse 1mc, steht das Kennenlernen am Anfang klar im Vordergrund. «Mir ist es wichtig, dass ich schnell einen Bezug zu den neuen Schülerinnen und Schülern aufbauen kann», sagt sie. Dies sei aber kein einseitiger Prozess, sondern wechselseitig. «Ich muss die Jugendlichen kennenlernen und sie müssen möglichst schnell spüren, wie ich als Person und als Lehrerin ticke», sagt Scheidegger. So setze sie in ihrer ersten Doppellektion vor allem auf soziale Aspekte. In einem Kennenlern-Spiel gruppierten sich die Lernenden gemäss ihrer eigenen Stärken und kamen so miteinander ins Gespräch.

Der Vater schwärmte von seiner Kanti-Zeit

Vorfreude und Aufregung ist bei den meisten der Erstklässler spürbar. «Es ist ein neuer Ort, ich weiss noch nicht, wie die Lehrer genau ticken – da bin ich natürlich etwas aufgeregt», sagt die 14-jährige Salome Hollenstein. Aber die Vorfreude sei gross. Ihr Vater habe ihr jeweils oft von seiner Kanti-Zeit vorgeschwärmt, sagt die 14-Jährige, die später vielleicht Medizin studieren möchte. «Mein Kindheitstraum ist es stets gewesen, Ärztin zu werden.» Auch ihr Klassenkamerad Dario Drpic hat bereits erste Vorstellungen von seiner Zukunft. «Ich könnte mir vorstellen, mal Mathe oder Physik zu studieren», sagt der 14-Jährige. Aber auch die Arbeit als Anwalt fände er spannend. Vorerst freut er sich vor allem auf den Chemie-Unterricht, ein Fach, welches für den 14-Jährigen neu ist.

Nach dem gemeinsamen Znüni begrüsst Rektor Hanspeter Hitz die neuen Klassen. In seiner Rede spricht er den Erstklässlern Mut zu: «Mit der Aufnahmeprüfung habt ihr bereits eine erste Hürde genommen.» Die Probezeit bestünden auch die meisten, aber man müsse es auch wirklich wollen, meint der Rektor.

Für die neuen Klassen geht es nach der Rede nach draussen zum Termin für das Klassenfoto und auf einen Rundgang über das Gelände der Kantonsschule. Der reguläre Unterricht beginnt für die neuen Klassen schliesslich nach dem Mittagessen.

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