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Brigitte Häberlis Festrede in Guntershausen war auch ein kleines bisschen Wahlkampf

In Guntershausen sprach am Donnerstag die Bichelseer Ständerätin Brigitte Häberli zum Nationalfeiertag.
Olaf Kühne
Die Bichelseer Ständerätin Brigitte Häberli hält in Guntershausen ihre einzige diesjährige 1.-August-Rede. (Bild: Olaf Kühne)

Die Bichelseer Ständerätin Brigitte Häberli hält in Guntershausen ihre einzige diesjährige 1.-August-Rede. (Bild: Olaf Kühne)

Wer kann es ihr verdenken? Wir stecken mitten in einem Wahljahr. Klar, dass die Bichelseer Ständerätin Brigitte Häberli schon auch den einen oder anderen Werbespot für ihre CVP in die Festrede einbaute.

Indes tat sie dies am Donnerstag in Guntershausen dezent und stets an der passenden Stelle. So nannte es Häberli eine gutschweizerische Tradition, Probleme miteinander zu diskutieren, Positionen zu erklären, Lösungsvorschläge zusammen zu erarbeiten und schliesslich den gemeinsamen Kompromiss auch mitzutragen. «Deshalb braucht es eine starke Mitte», rührte die Christdemokration die Werbetrommel. «Denn die Pole rechts und links blockieren sich zunehmend und verhindern so umsetzbare und zukunftsgerichtete Lösungen.»

Zu den anstehenden Problemen der Schweiz – und hinsichtlich der Wahlen vom 20. Oktober – sagte Häberli: «Es geht um unser Klima, unsere Umwelt, unser Verhältnis zur EU und anderen Staaten und es geht um unsere Sozialwerke, die wir auf gesunde Säulen stellen müssen.» Und es gehe um die zu grosse Prämienlast in unserem Gesundheitssystem. Hierzu empfahl sie die entsprechende Volksinitiative ihrer Partei.

«Ich bin sehr froh, dass wir im Ständerat einige Entscheide des Nationalrates korrigieren können.»

Nicht zuletzt berichtete Häberli aus ihrer «kleinen Kammer», wo demnächst das CO2-Gesetz auf der Traktandenliste steht. «Ich bin sehr froh, dass der Ständerat ein griffiges und wirksames Gesetz will, und wir einige Entscheide des Nationalrates korrigieren können.»

In einem Dauerwahlkampf befindet sich Brigitte Häberli so oder so nicht. Ihre gestrige Rede war ihr einziger diesjähriger Auftritt an einer Bundesfeier. «Wir haben sie angefragt, und sie hat Ja gesagt», erklärte Stefan Brunner gegenüber unserer Zeitung das Zustandekommen dieses einzigen Auftrittes.

Der Präsident der Männerriege Guntershausen stand mit rund zwanzig Turnkameraden im Einsatz. Und die hatten alle Hände voll zu tun. Waren doch die 160 Festbankplätze restlos besetzt. Und bereits nach dem Mittag musste Fleisch nachbestellt werden. Dieses kam übrigens, wie die Festrednerin, aus der Nachbargemeinde, aus Bichelsee-Balterswil.

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