Ein Kandidat für jede Vakanz in Berlingen

Mit Jolanda Lenherr und Martin Järmann ist die Liste für die Gesamterneuerungswahlen in Berlingen komplett. Ueli Oswald bleibt einziger Kandidat fürs Gemeindepräsidium.

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Das Dorfbild von Berlingen mit der evangelischen Kirche. (Bild: Samuel Koch)

Das Dorfbild von Berlingen mit der evangelischen Kirche. (Bild: Samuel Koch)

Jolanda Lenherr. (Bilder: PD)

Jolanda Lenherr. (Bilder: PD)

(pd) Jolanda Lenherr, die für den Gemeinderat und das Schulpräsidium kandidiert, studierte an der Uni Fribourg Jura. Bis zur Geburt des zweiten Kindes arbeitete sie mit einem Teilzeitpensum im Rechtsdienst der TKB. Danach konzentrierte sie sich auf die Familienarbeit mit der Betreuung der beiden Kinder. Zuletzt arbeitete sie als juristische Mitarbeiterin bei der Kesb Frauenfeld. Zu ihrer Motivation meint Lenherr:

«Für mich ist der Zeitpunkt reif, mich in Berlingen einzubringen, um einen Beitrag zur Bewahrung der Eigenständigkeit des Dorfes zu leisten.»
Martin Järmann.

Martin Järmann.

Martin Järmann wuchs in Bischofszell und betreut seit über 30 Jahren Computersysteme und deren Benutzer. Zurzeit arbeitet er bei Schöttli in Diessenhofen. In die Untersee-Region hat sich Järmann schon 1996 verliebt, als er nach Steckborn zog. Seine Kandidatur begründet Järmann so:

«Die Mitarbeit in einer Gemeinschaft, in der ich mich wohl und zu Hause fühle, war mir immer wichtig und selbstverständlich.»

Seine Kandidatur zurückgezogen hat Christoph Zimmermann, der mit dem Kandidaten fürs Gemeindepräsidium Ueli Oswald verschwägert ist. Zimmermann, der schon bei der kürzlichen Ersatzwahl für den Gemeinderat gegen Gerold Burger unterlag, bewirbt sich stattdessen für die Rechnungsprüfungskommission.

Lenherr und Järmann stellen sich am Neujahrsapéro am 1. Januar 2019 vor.