Ein halbes Leben im Dienste der Müllheimer Feuerwehr

Am Neujahrsempfang erhielt der 57-jährige Walter Gilg den Anerkennungspreis 2018 für sein Engagement in der Feuerwehr Müllheim-Pfyn.

Manuela Olgiati
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Gemeindepräsident Urs Forster ehrt Walter Gilg für dessen Engagement für die Feuerwehr mit einem «Manne-Täschli». (Bild: Manuela Olgiati)

Gemeindepräsident Urs Forster ehrt Walter Gilg für dessen Engagement für die Feuerwehr mit einem «Manne-Täschli». (Bild: Manuela Olgiati)

Beschwingt hat die Gemeinde Müllheim ihren Neujahrsempfang gefeiert und gemeinsam auf das neue Jahr angestossen. Am Berchtoldstag wünschen sich rund 120 Einwohner in die Wielhalle Glück und Gesundheit im neuen Jahr. Dazu spielt die Musikgesellschaft Müllheim auf. Gemeindepräsident Urs Forster setzt zur Ansprache an: «Haben Sie sich auch schon neue Vorsätze gefasst?», fragt Forster.

«Bestimmt hatten unsere Vorfahren welche gefasst, denn sonst würden wir noch heute am Lagerfeuer sitzen und wilde Tiere einfangen». Vorsätze fordern heraus, sollten jedoch nicht überfordern. Es gelte klare Ziele abzustecken. Allen guten Vorsätzen voran sei der Glaube an sich selber und sich Sorge zu tragen.

Mit Leidenschaft freiwillig engagiert

Für den öffentlichen Schutz aller sorgte während Jahrzehnten einer vom Dorf. Dass der Anerkennungspreis in Müllheim jedes Jahr neu verliehen wird, hat eine schöne Tradition und überrascht so manchen. So dieses Jahr Walter Gilg. Forster spricht von Gilgs grosser Leidenschaft für ein freiwilliges Engagement mit Tag- und Nachteinsatz während des ganzen Jahres im Feuerwehrzweckverband Müllheim-Pfyn.

Gilg setze sich bereits ein halbes Leben lang dafür ein. Für das unermüdliche Schaffen erhält er den Anerkennungspreis 2018. Dass der Oberstleutnant der Feuerwehr mit Herzblut seit 1984 zuerst in Frauenfeld und seit 1992 in Müllheim für die Feuerwehr einsteht ist kein Zufall. So sagt der 57jährige an der Ehrung:

«Die Kameradschaft bei vielen grossen und kleinen Einsätzen motivierten mich stets, dran zu bleiben.»

Seine Pflicht im öffentlichen Dienst sei nun erfüllt. Langweilig werde es ihm bestimmt nicht, denn er pflege mehrere Hobbies.