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Glosse

Murgspritzer: Ein Frauenfelder Beispiel macht Schule

Wenn es so weitergeht, wird ein Hauptstädter erster Weinfelder Stapi.
Stefan Hilzinger
Stefan Hilzinger.

Stefan Hilzinger.

Nimmt man die 80 Thurgauer Gemeinden und im Durchschnitt sechs Mitglieder pro Gemeinderat, so kommt man auf 480 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, die es bis spätestens Ende Mai 2019 wieder zu wählen gilt. Die meisten davon treten für eine Wiederwahl an. Da und dort sind aber namhafte Abgänge zu verzeichnen. Prominentestes Beispiel ist da Frauenfeld, wo auf Ende Legislatur gleich drei der vier Stadträte nicht weiter regieren wollen.

Die Dreiervakanz scheint aber für die Hauptstadt kein personelles Problem darzustellen. Der lukrative und imageträchtige Job als Stadtrat ist äusserst begehrt: So stellen sich noch vor Ende der Eingabefrist Mitte Dezember sieben Personen für total vier Sitze zur Verfügung, einschliesslich der einzigen bisherigen Stadträtin.

Doch damit nicht genug: Unter der Schutzherrschaft von «Fräuli & Leuli» scheinen talentierte Lokalpolitiker aus dem Boden zu schiessen wie Pilze an einem feuchten Herbsttag. Ein Frauenfelder Parteipräsident will Steckborner Stadtpräsident werden und ein Chefbeamter der Stadtverwaltung versucht es im schönen Oberthurgau in Romanshorn, wo er gar den bisherigen Stapi herausfordert.

Wenn es so weiter geht, müssen sich die Mittelthurgauer warm anziehen: Die Gefahr liegt latent in der Luft, dass am Ende noch ein Hauptstädter erster Stadtpräsident von Weinfelden wird.

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