Regionales Alterszentrum Tannzapfenland in Münchwilen gewährt einen Einblick

Das Regionale Alterszentrum Tannzapfenland öffnete am Samstag seine Türen und präsentierte den Besuchern die umgebauten Räumlichkeiten. Im Januar beginnt die dritte und letzte Etappe.

Christoph Heer
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Gemütliches Zusammensitzen: In der vergrösserten Cafeteria unterhält Hackbrettspieler Bruno Kessler gemeinsam mit Tochter Anja die Besucher. (Bild: Christoph Heer)

Gemütliches Zusammensitzen: In der vergrösserten Cafeteria unterhält Hackbrettspieler Bruno Kessler gemeinsam mit Tochter Anja die Besucher. (Bild: Christoph Heer)

Es ist phasenweise kaum wiederzuerkennen. Und doch spürt man schon beim Betreten des sanierten Erdgeschosses, den unverkennbaren und positiven Geist der Institution. Das Regionale Alterszentrum Tannzapfenland bestach schon vorher mit einer einzigartigen Willkommenskultur.

Offene Türen, sympathische Ansprechpersonen und zufriedene Bewohner, zeugen seit Jahren von einem funktionierenden Heim für betagte Mitmenschen. Es gehört zur Philosophie, ein offenes Haus zu sein. Dieser Slogan wurde am samstäglichen Tag der offenen Tür regelrecht gelebt und von vielen Interessierten auch wahrgenommen. So strömten sie zu Hundertschaften in die neue, vergrösserte Cafeteria oder zum neuen Besprechungsraum. Auch der Aufenthaltsraum sowie der Ruhe- und Liegeraum wurden von den Besuchern unter die Lupe genommen; zufriedene Mitarbeiter stärken schliesslich den Erfolg und die Zufriedenheit Aller, innerhalb einer solchen Institution.

Räume zur Entlastung der Angehörigen

4,2 Millionen Franken wurden in diese zweite Bauetappe investiert, diese beinhaltet zudem die Erstellung mehrerer Kurzaufenthaltszimmer, welche Entlastung bieten sollen, für diejenigen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen. «Diese Zimmer gefallen mir am besten», sagt ein Besucher. Sie seien auch wichtig. Er kenne jemanden, der seine Mutter zu Hause pflegt. «Da kann ein solcher Kurzaufenthalt nur gut tun, damit auch die pflegenden Angehörigen mal verschnaufen können», fügt er an.

Am Tag der offenen Tür lässt sich eine Besucherin von einer Mitarbeiterin den Blutdruck messen. (Bild: Christoph Heer)

Am Tag der offenen Tür lässt sich eine Besucherin von einer Mitarbeiterin den Blutdruck messen. (Bild: Christoph Heer)

Die Türen der Stube sind 24 Stunden geöffnet

Als weiteres Bijou gilt die neue Stube Tannzapfenland. Hier sind die Türen während 24 Stunden geöffnet, gut also, um sich mit eventuellem Besuch, auch in der Nacht mal zurückziehen zu können. Für Getränke ist jederzeit gesorgt. Zentrumsleiterin Renate Merk betont, dass die zweite Bauetappe zahlreiche Herausforderungen geboten hat. Nun darf auch sie sich glücklich schätzen, dass der erfolgreiche Abschluss gefeiert werden kann. Die dritte Etappe beginnt indes schon am 14. Januar 2019, mit einem weiteren Spatenstich.

Das Regionale Alterszentrum Tannzapfenland bietet für 140 Mitmenschen ein Daheim. Ebenso viele Mitarbeitende – meist in Teilzeitpensen – verbringen tagtäglich viele Stunden hier. Umso wichtiger, dass umsichtig in die Zukunft von Arbeitsstellen, aber auch in Bereiche wie Alterswohnung, geschützte Wohngruppe, Alterswohnheim oder Pflegeabteilung, investiert wird. Die Echos der Besucher gleichen sich. Von «warm» bis «schön hell», oder von «geräumig» bis «sympathisch», die Entwicklung des Regionalen Alterszentrum Tannzapfenland kommt gut an.