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Eschlikon erhält eine eigene
Social-Media-Plattform

Die Gemeinde verschafft sich einen Auftritt auf der Seite Crossiety. Dort kann sich die Bevölkerung ab dem Sommer informieren, austauschen und engagieren.
Roman Scherrer
Einen richtigen Dorfplatz hat Eschlikon zwar nicht, bald aber einen digitalen. (Bild: Olaf Kühne)

Einen richtigen Dorfplatz hat Eschlikon zwar nicht, bald aber einen digitalen. (Bild: Olaf Kühne)

Auf Facebook ist die Gemeinde Eschlikon schon seit geraumer Zeit aktiv. Dort informiert unter anderem Gemeindepräsident Hans Mäder selber über Themen und Anlässe, welche Eschlikon beschäftigen. Das werde unregelmässig gemacht, so sagt Mäder, wenn er oder jemand von der Verwaltung gerade Zeit hätten dafür.

Mit Facebook als Plattform ist der Eschliker Gemeindepräsident aber nicht zufrieden. "Die Facebook-Algorithmen sorgen dafür, dass wir bezahlen müssen, wenn wir möglichst viele Leute erreichen wollen. Und das kann nicht unser Ziel sein", sagt Hans Mäder.

Der Gemeinderat hat sich deshalb für eine neue Social-Media-Plattform entschieden: Crossiety heisst sie. Mit dem gleichnamigen Betreiber hat Eschlikon einen Vertrag über zwei Jahre abgeschlossen. "Der Gemeinderat wird nach dieser Zeit prüfen, ob man mit Crossiety die Ziele erreicht hat, welche er selbst definiert", sagt Mäder. Crossiety ist ein soziales Medium, das auf die Bedürfnisse von Gemeinden zugeschnitten ist. In Eschlikon soll die Plattform zwar unter anderem der Gemeinde dazu dienen, ihre Informationen an die Leute zu bringen. "Das ist jedoch überhaupt nicht das primäre Ziel", so Hans Mäder. Die gedruckte Ausgabe der "Eschliker Nachrichten" wird es nicht ersetzen. Vielmehr soll Crossiety für Eschlikon ein digitaler Dorfplatz werden, ein Ort also, wo sich die Einwohner begegnen.

Pflege des Zusammenlebens

Hans Mäder, Gemeindepräsident Eschlikon

Hans Mäder, Gemeindepräsident Eschlikon

"Unsere Gemeinde ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Wir hatten viele Zuzüge zu verzeichnen", sagt Mäder. "Wir haben deshalb das 20-Jahr-Jubiläum der Gemeinde so intensiv geführt, um das Dorfleben zu pflegen." Der Dorfgeist, soll nun auch durch die Online-Plattform gefördert werden. Der Gemeindepräsident hat schon Vorstellungen davon, wie Crossiety der Bevölkerung eine Hilfe sein könnte: "Für einen Verein wie den Fussballclub kann es Facebook und Whatsapp ergänzen." Ein Verein kann auf der Plattform eine Gruppe bilden und sich innerhalb dieser organisieren. Restaurants können ihr Mittagsmenu online präsentieren. Und wer ein Werkzeug oder eine Maschine sucht, könnte dies im eigenen Dorf finden, indem er über Crossiety nachfragt. "Schön wäre es, wenn sich noch mehr Gemeinden aus der Region auf Crossiety anmelden würden. Das würde weitere Möglichkeiten eröffnen", sagt Mäder.

Im Sommer startet die Gemeinde den Testbetrieb und eröffnet die ersten Crossiety-Gruppen. An der Eschliker Gewerbeausstellung ESWA im November erfolgt dann die offizielle Eröffnung. "Zuvor planen wir Anlässe, um die Plattform bei der Bevölkerung bekannt zu machen", so Mäder. Ob Crossiety die Eschliker anspricht, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. "Wir müssen auch sonst einige Erfahrungen sammeln damit", sagt Mäder. "Ich möchte aber nicht etwas unversucht lassen, nur weil es vielleicht nicht funktionieren könnte."

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