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Ein Davoser freut sich ganz besonders auf das Cup-Spiel beim EHC Frauenfeld

Im Swiss Ice Hockey Cup kehrt Fabrice Herzog mit dem HC Davos am Mittwoch um
20 Uhr an die Stätte zurück, an der für den Frauenfelder die Eishockeykarriere begonnen hat. Dieses Erlebnis hatte er vor zwei Jahren schon einmal.
Matthias Hafen
Der Stürmer und frühere Nationalspieler Fabrice Herzog wechselte im Sommer von den ZSC Lions zum HC Davos. (Bild: Mario Gaccioli, Kreuzlingen, 18. August 2019)

Der Stürmer und frühere Nationalspieler Fabrice Herzog wechselte im Sommer von den ZSC Lions zum HC Davos. (Bild: Mario Gaccioli, Kreuzlingen, 18. August 2019)

Wenn Fabrice Herzog die Kunsteisbahn Frauenfeld betritt, fühlt er sich um Jahre zurückversetzt. «Sie sieht noch fast so aus wie zu meinen Zeiten», sagt der 24-jährige Stürmer des HC Davos. Und seine Zeiten in Frauenfeld sind immerhin schon weit über zehn Saisons her. Beim EHC hat Herzog das Eishockey-Einmaleins gelernt, besuchte die Eishockeyschule und spielte danach Bambini sowie Piccolo. «Damals träumte ich, irgendwann in Frauenfelds 1.-Liga-Mannschaft spielen zu können», sagt der HCD-Profi lachend.

Mit seinem Talent konnte der Thurgauer aber schon bald höhere Ziele ins Auge fassen. Sein Weg führte via Pikes Oberthurgau zum EV Zug, wo er von den NHL-Scouts entdeckt wurde. 2013 zogen ihn die Toronto Maple Leafs in der fünften Runde des Drafts.

Wegen Del Curto zu Davos gewechselt

Der Durchbruch in Nordamerika blieb Herzog aber verwehrt. Auch, weil er sich früh für die Familie entschied und nach einem Jahr wieder in die Schweiz zurückkehrte. Heute lebt der Frauenfelder mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Davos. Dort will er seine Karriere neu beflügeln. In vier Jahren bei den ZSC Lions war nicht nur seine Produktivität auf dem Eis rückläufig, er spielte in den Überlegungen der Trainer zuletzt auch nicht mehr die Rolle, die er sich vorgestellt hatte. So folgte in diesem Sommer der Wechsel zum HC Davos. Die Bündner nehmen nach der Ära Arno Del Curto mit Trainer Christian Wohlwend ebenfalls so etwas wie einen Neuanfang in Angriff.

«Ich fühle mich sehr wohl in Davos», sagt Herzog. Und das, obwohl er zum Zeitpunkt seiner Unterschrift davon ausgegangen war, dass Del Curto Headcoach bleibt. «Ich wechselte auch zum HCD, weil ich unter Del Curto spielen wollte.» Mit Nachfolger Wohlwend versteht sich der Thurgauer sehr gut. «Er schenkt mir Vertrauen und gibt mir viel Eiszeit», sagt Herzog, der genau das gesucht hatte. «Und für den HC Davos zu spielen, war immer auch ein Kindheitstraum von mir.» Die Erfüllung seines Traums führt ihn nun zurück nach Frauenfeld, wo heute noch Herzogs Eltern wohnen.

Herzog besiegte Frauenfeld schon vor zwei Jahren

So wirklich neu ist das Erlebnis allerdings nicht für den ehemaligen Nationalspieler. Bereits im September 2017 hatte er in der ersten Cup-Runde in Frauenfeld gastiert, damals mit den ZSC Lions. Die Zürcher siegten 8:1, weil sie von Anfang an bei der Sache waren. Gleiches verspricht Herzog auch von Davos. «Wir nehmen das Spiel sehr ernst. Schliesslich wollen wir den Cup gewinnen.»

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