Engagement während Corona: Raiffeisen belohnt Fischinger Freiwillige

Die Raiffeisen Regio Sirnach belohnte 30 Freiwillige für ihr Engagement während des Lockdowns.

Maya Heizmann
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Die ganze Familie machte mit: Hanno, Sarah, Christine und Simon Bischof aus Dussnang.

Die ganze Familie machte mit: Hanno, Sarah, Christine und Simon Bischof aus Dussnang.

(Bild: Maya Heizmann)

«Wo findet man das Glück?», fragte sich Eric Bischofberger, Leiter der Raiffeisenbank Regio Sirnach. «Ein Glücksgefühl entstehe, indem man etwas Gutes tut.» Das konnten auch die 30 freiwilligen Helfer erfahren, die während des Lockdowns in der Gemeinde Fischingen den «Poschtidienst» für ältere Personen übernahmen.

Die Koordination übernahm Christine Bischof aus Dussnang. Ihr Ehemann Hanno sowie Tochter Sarah und Sohn Samuel ergänzten das Helferteam. Die Einkäufe für die Risikopersonen wurden im Dorf in der Bäckerei und der Volgfiliale getätigt. Als Dank erhielten die Teilnehmer am Mittwoch im Café 16 in Dussnang je nach persönlichem Einsatz einen Gutschein in der Höhe von 50 oder 100 Franken. Diese Gutscheine können in den Betrieben der Gemeinde eingelöst werden.

Martina Büttiker, Ahmad Mannan und weitere Helfer freuen sich über ihre Gutscheine.

Martina Büttiker, Ahmad Mannan und weitere Helfer freuen sich über ihre Gutscheine.

(Bild: Maya Heizmann)

Ein besonderer Dank ging an den Mahlzeitendienst. Leiterin Martina Büttiker konnte einen Gutschein in der Höhe von 1500 Franken entgegennehmen. 21 Personen fahren ehrenamtlich im Gemeindegebiet die Mahlzeiten aus. «Ich freue mich über den grossen Betrag, den ich für die freiwilligen Fahrer einsetzen werde», sagte sie. Ebenso dankte sie dem Zivilschutz, der während des Lockdowns ausgeholfen hatte, die Essen auszutragen. «Es ist ein gutes Gefühl, Danke zu sagen», sagte denn auch Gemeindepräsident René Bosshart. Die Spontaneität der Freiwilligen habe ihn sehr gefreut.

«Ich helfe gerne», erklärte auch Ahmad Mannan, der sich spontan für diese Aufgabe gemeldet hat. Seine syrische Familie lebt mit ihren beiden Kindern seit fünf Jahren in der Schweiz. Zurzeit macht der Asylsuchende eine Ausbildung als Heizungsplaner. Solidarität, Integration und Zusammenarbeit sind auch für ihn wichtig.