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Eidgenössisches Schützenfest kommt nach Frauenfeld

Bisher haben sich 1600 Jugendliche für das Eidgenössische Schützenfest für Jugendliche in diesem Sommer in der Region Frauenfeld angemeldet. Laut OK-Präsident Manfred Koller dürften es durchaus noch etwas mehr sein. Auch zusätzliche Helfer seien willkommen.
Nachwuchsschützen im Training. (Bild: Donato Caspari)

Nachwuchsschützen im Training. (Bild: Donato Caspari)

(red) Manfred Koller, Sie sind OK-Präsident des grössten Nachwuchs-Schiesswettkampfes dieses Jahres. In knapp drei Monaten wird der Anlass stattfinden. Sind Sie und Ihre Helfer auf Kurs?

Koller: Wir sind fast auf Kurs. Aber es ist so, dass kurz vor Beginn eines Festes die Detailar­beiten sehr intensiv werden. Bei der Zusage von Helfern sind wir leider noch nicht auf Kurs. Da haben wir erst etwa die Hälfte derer, die wir benötigen. Freiwillige sind also herzlich willkommen!

Wie ist der Stand der Anmeldungen?

Manfred Koller, OK-Präsident des Eidgenössischen. Schützenfestes für Jugendliche. (Bild: PD)

Manfred Koller, OK-Präsident des Eidgenössischen. Schützenfestes für Jugendliche. (Bild: PD)

Bis heute haben sich 1600 Schützen angemeldet und es werden jeden Tag ein bisschen mehr. Wir haben unser Ziel aber noch nicht erreicht. Man muss bedenken, dass im 300-Meter-Bereich die Kurse erst kürzlich begonnen haben. Ein bisschen enttäuscht bin ich, dass bei den Kurzdistanzen die Anmeldungen noch sehr dürftig sind.

Auf wie vielen Schiessständen und wo wird der Wettkampf ausgetragen?

Hauptschiessplatz ist das Schollenholz in Frauenfeld. Ausserdem stehen uns die 300-Meter-Anlagen von Thundorf, Matzingen und Gachnang zur Verfügung. Im 50-m-Bereich zudem Dettighofen. Das heisst, dass 102 Scheiben zur Verfügung stehen. Sollten sich mehr anmelden, haben wir weitere Scheiben im Köcher.

Wie alt sind die Teilnehmer?

Im Bereich Gewehr 300 Meter und Pistole 25 Meter sind sie zwischen zehn und zwanzig Jahren, bei den anderen dürfen bereits Kinder ab acht Jahren teilnehmen. Qualifizierten muss man sich nicht, eine Lizenz reicht.

An zwei verlängerten Wochenenden

Organisator des Eidgenössischen Schützenfests für Jugendliche ist der eigenständige Verein Ostschweizer Nachwuchschefs. Das OK um Präsident Manfred Koller aus Appenzell ist seit dem 16. Dezember 2016 an der Arbeit. An diesem Tag gab der Schweizerische Schiesssportverband grünes Licht für die Durchführung des Anlasses in der Ostschweiz. Der Anlass findet an den Wochenenden vom 28. bis 30. Juni sowie vom 5. bis 7. Juli in Frauenfeld und Umgebung statt. (red)

Hinweis:
Weitere Infos: www.esfj2019.ch

Warum sollen Jugendliche an dem Anlass teilnehmen?

Weil es nicht nur ein Wettkampf ist, sondern auch ein kameradschaftlicher Anlass, den jeder Jugendliche nur einmal in seinem Leben erleben kann. Und nicht zu vergessen, dass bei jeder Distanz fünf verschiedene Stiche angeboten werden. Und am zweiten Festsonntag am 7. Juli werden beim Ausstich um den Schützenkönig nicht weniger als 18 Titel vergeben.

Kehren die Jugendlichen noch am selben Tag nach Hause zurück oder wird ihnen auch abends ein Programm geboten?

Nein, am Abend geht im Festzentrum Galgenholz in Frauenfeld die Party ab. Es gibt an beiden Fest-Wochenenden Livemusik. Eine gute Gelegenheit schweizweit Kontakt zu knüpfen.

Das heisst die Teilnehmer brauchen Übernachtungsgelegenheit?

Wer mehr als einen Tag bei uns verweilen möchte, kann entweder auf dem Zeltplatz beim Festgelände oder in einer Zivilschutzunterkunft nächtigen. Dafür bieten wir Packages an, welche die Schlafgelegenheit, sowie Nachtessen, Frühstück und Event-Eintritt umfassen.
Wie haben Sie die Verpflegung für so viele Menschen organisiert?
Auf dem Festgelände haben wir die Migros als Partner und auf den Schiessplätzen sind die dortigen Vereine unsere Partner.

Wie sieht die finanzielle Situation aus? Konnten Sie genügend Sponsoren dafür begeistern?

Die Sponsorensuche ist in der heutigen Zeit keine einfache Sache mehr. Da möchte ich mich bei jenen recht herzlich bedanken, welche uns ihre Unterstützung bereits zugesagt haben. Und natürlich würde es mich sehr freuen, wenn sich weitere angesprochen fühlten, den sportlichen Anlass zu Gunsten unserer Jugend mit einem Betrag oder einer Gabe zu unterstützen. Ich freue mich über jedes Sponsoring.

Werden Sie auch vom Militär in irgendeiner Form unterstützt?

Ja, das Militär unterstützt uns beispielsweise beim Auf- und Abbau der Infrastruktur.

Was muss in den nächsten Wochen noch alles an die Hand genommen werden?

Vor allem müssen wir noch die Werbetrommel rühren für weitere Helfer sowie für noch mehr Teilnehmer an unserem Sportanlass.

Welcher Bereich macht Ihnen noch Sorgen?

Wie gesagt: eindeutig der Helferbereich. Aber auch das Finanzielle. Wir sind nicht gewinnorientiert, aber wir sind doch bestrebt, schwarze Zahlen zu schreiben.

Worauf freuen Sie sich am meisten?

Dass wir ein unfallfreies Fest feiern und viele lachende Gesichter sehen können. Ich freue mich auf die glücklich funkelnden Augen der Jugendlichen, wenn sie ein Topresultat erzielt haben.

Was wünschen Sie sich für den Anlass selber?

Dass wir vom OK sagen können: Es hat sich gelohnt, unsere Freizeit für die Jugend zu investieren. Und dass vielleicht der eine oder andere einem auf die Schulter klopft und sagt: «Das habt ihr gut gemacht.»

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