«Echte Macherin» Maria Brühwiler bekommt KMU-Frauenpreis überreicht

Vor über 100 Gästen aus der Holzbranche und der Politik, durfte Maria Brühwiler auf dem Areal ihrer Brühwiler Sägewerk und Fensterholz AG in Wiezikon als nun siebente Unternehmerin den mit 5000 Franken dotierten KMU-Frauenpreis entgegennehmen.

Christof Lampart
Drucken
Teilen

Die Präsidentin der KMU-Frauen, Karin Peter aus Kreuzlingen, freute sich darüber, dass sie eine Person auszeichnen darf, welche in einer typischen Männerbranche erfolgreich ihre Frau stehe. Am Freitag durfte Maria Brühwiler auf dem auf dem Areal ihrer Brühwiler Sägewerk und Fensterholz AG vor über 100 Gästen aus der Holzbranche und der Politik als siebente Unternehmerin den mit 5000 Franken dotierten KMU-Frauenpreis in Empfang nehmen.

Brühwilers persönlicher Einsatz, fuhr Karin Peter fort, das soziale Engagement und Brühwilers grosse Freude am persönlichen Betreuen der Kunden seien alles Attribute, welche die Wahl absolut rechtfertigten.

Maria Brühwiler erhält aus den Händen von Jury-Mitglied Tanja De Martin den mit 5000 Franken dotierten Scheck überreicht. (Bild: Christof Lampart)

Maria Brühwiler erhält aus den Händen von Jury-Mitglied Tanja De Martin den mit 5000 Franken dotierten Scheck überreicht. (Bild: Christof Lampart)

Auch Laudator Thomas Iten aus Bussnang, seines Zeichens Holzbauunternehmer und Präsident des Schweizerischen Schreinerverbandes VSSM, würdigte Maria Brühwiler als «echte Macherin», die lieber Taten statt Worte sprechen lasse. Dies werde zum einen am florierenden Betrieb, der Brühwiler AG, ersichtlich, zum anderen aber auch daran, dass es Maria Brühwiler Frauen ermögliche, Familie und Beruf zu vereinen. Iten sagte:

«Maria spricht nicht von Quoten, Gleichbehandlung und Frauenförderung, sondern sie handelt. Sie schafft die gewünschten Teilzeitstellen und sie stellt kompromisslos die geeigneten Mitarbeitenden, Männer und Frauen, ein.»

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt durch den bekannten Thurgauer Hackbrett-Musiker Nicolas Senn.

SIRNACH: «Wir helfen uns zuerst selbst»

Wie handelt man als Firmenchef richtig, wenn wirtschaftlich schwere Zeiten anbrechen? Mit dieser Frage setzte sich am Mittwoch das siebte Forum der KMU Region Hinterthurgau auseinander.
Christof Lampart