E-MUSIK
Nach dem Unterbruch inmitten der Saison setzt die Konzertgemeinde Frauenfeld ihre Hoffnungen nun auf den Sommer

Die Coronapandemie führt nicht nur zu vielen Absagen, sondern auch zu unsicheren Planungen. So auch für die Konzertgemeinde Frauenfeld mit ihren Abonnementskonzerten.

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Violinistin Vilde Frang war im Oktober für den bisher letzten Auftritt für die Konzertgemeinde Frauenfeld verantwortlich.

Violinistin Vilde Frang war im Oktober für den bisher letzten Auftritt für die Konzertgemeinde Frauenfeld verantwortlich.

Bild: PD

(sko) Die bisherige Dernière Ende Oktober inmitten der Saison ihrer Abonnementskonzertreihe erlebte die Konzertgemeinde Frauenfeld mit dem Auftritt der norwegischen Violinistin Vilde Frang. Das Konzert des Orchesters der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) musste bis auf weiteres verschoben werden. Und auch die weiteren Konzertansagen für März und April können mit den derzeitigen Schutzmassnahmen kaum durchgeführt werden.

Definitive Zusagen über den weiteren Verlauf dieser Saison kann die Konzertgemeinde Frauenfeld derzeit nicht machen, wie sie in einem Brief an ihr Publikum mitteilt. Bis Ende Mai seien Kulturveranstaltungen mit über 200 Personen kaum vorstellbar. Deshalb hofft die Konzertgemeinde jetzt auf den Juni.

«Wenn es sinkende Fallzahlen und damit einhergehende Lockerungen der Massnahmen erlauben, werden wir im Monat Juni noch zwei oder drei Konzerte veranstalten.»

Das schreiben die Verantwortlichen. Derzeit geplant sind Konzerte der Kammermusik der ZHdk anstelle des geplanten Besuchs des Orchesters ZHdK sowie Auftritte vom Norea-Trio und von Konstantin Scherbakov. Die Programmkommission ist derzeit mit entsprechenden Planungen beschäftigt. Sie will frühzeitig wieder informieren.

Nebst einer Wiederaufnahme zu Gunsten der Künstlerinnen und Künstler steht für die Konzertgemeinde auch im Fokus, den Besucherinnen und Besuchern für die bereits verkauften Abo-Tickets entgegenzukommen.

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