Dussnang
Elias, ein Ochse und Schokolade: Eine Weihnachtsgeschichte zu Fuss entdecken

Die Mitglieder des Pfarreirats des Pastoralraums Tannenzapfenland haben in Dussnang einen 200 Meter langen Weihnachtsweg mit mehreren Posten aufgebaut. Dabei erzählt wird die Geschichte von Elias und dem Christkind.

Christoph Heer
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Am Ende des Weges gibt es für die Kinder Schokoladenmäuse.

Am Ende des Weges gibt es für die Kinder Schokoladenmäuse.

Bild: Christoph Heer

Parkplätze hat es zur Genüge, doch in der Weihnachtszeit soll man sich Zeit nehmen, entschleunigen und etwas Gutes für Körper und Geist tun. So dürften insbesondere die Dussnangerinnen und Dussnanger bereits zu Fuss zum Primarschulhaus Sonnenhof gelangt sein. Von dort aus geht es auf den erstmalig durchgeführten sogenannten Weihnachtsweg.

Sonja Gadient und Judith Böhi haben geholfen, den Weihnachtsweg auf die Beine zu stellen.

Sonja Gadient und Judith Böhi haben geholfen, den Weihnachtsweg auf die Beine zu stellen.

Bild: Christoph Heer

Dieser führt vom Primarschulhaus bis zur Katholischen Kirche. Das auf rund 200 Metern Fussweg, bespickt mit sieben Posten, an denen die Weihnachtsgeschichte auf eine ganz spezielle Art und Weise wiedergegeben wird. «In der Bildergeschichte von Elias und dem Christkind wird das Weihnachtsgeschehen auf eine andere Weise dargestellt», sagt Judith Böhi vom Pfarreirat des Pastoralraums Tannenzapfenland.

«Wenn man sich von Szene zu Szene begibt, kommt der Betrachter dem Weihnachtsgeheimnis immer näher.»

Überraschung im Stall, und eine Maus zum Schluss

Eröffnet wurde der Weihnachtsweg am Freitagmittag, dem 24. Dezember, nachdem die fleissigen und freiwilligen Helferinnen und Helfer am Vorabend die ganzen Posten aufgebaut haben. Viele Kerzen und Beleuchtungen weisen den Weg, so wird dieser insbesondere nach dem Eindunkeln ein schönes Erlebnis.

Der Weihnachtsweg in Dussnang erstreckt sich über 200 Meter.

Der Weihnachtsweg in Dussnang erstreckt sich über 200 Meter.

Bild: Christoph Heer

Schon beim zweiten Posten beim bekannten Schmatzplatz betritt man mit Elias einen Stall, in dem ein junger Ochse haust. Elias fragt den Ochsen, ob er ihm etwas zeigen will. Und da erblickt der Junge ein silbriges Haar. Er sagt:

«Jetzt weiss ich, wer hier war, es muss ein Engel gewesen sein. Denn nur Engel haben solch prächtiges Haar.»

Der Junge packt das Haar in seine Hosentasche und beginnt damit, den Stall sauber zu machen. «Ich will den Stall putzen und säubern, damit sich Gottes Sohn hier wohlfühlen kann.» Und schon ist man mittendrin, in der Weihnachtsgeschichte von Elias und dem Christkind, also schnell zum nächsten Posten, im Dorf 16. Wie die Geschichte wohl weitergeht?

«Die Idee ist schon, dass viele Kinder unseren erstmalig aufgebauten Weihnachtsweg ablaufen. Doch auch Erwachsene werden mit Bestimmtheit ihre helle Freude daran haben», sagt Sonja Gadient, die am Vorabend fleissig mitaufgebaut hat und die an Heiligabend die ersten Besucher in Empfang nimmt. Beim letzten Posten, in der Pfarrkirche angekommen, löst sich die Geschichte auf. Für die Spaziergängerinnen und Spaziergänger endet sie aber nicht ohne ein Geschenk. Es gibt Schokoladenmäuse für alle.

Der Weihnachtsweg ist bis und mit Sonntag, 2. Januar des kommenden Jahres, offen.

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