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Glosse

Durchhalten heisst die Devise

Murgspritzer: Nicht mal mehr 50 Tage dauert es bis Weihnachten. Schon früher beginnt der kalendarische Winter. Aufmunterung genug für alle, die mit einer Herbstdepression kämpfen.
Samuel Koch
Bei weitem nicht an jedem Menschen geht der nebelreiche Herbst spurlos vorbei. (Bild: Donato Caspari, Mauren)

Bei weitem nicht an jedem Menschen geht der nebelreiche Herbst spurlos vorbei. (Bild: Donato Caspari, Mauren)

Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Die Zeit für eine ausgereifte Herbstdepression ist aber noch längst nicht reif, selbst für grüne Antireisefüdle oder möchtegerngrüne Strandferiengänger. Zwar gehört mit den vergangenen Herbstferien für viele der letzte Lichtblick vor Heiligabend der Vergangenheit an. Zur Aufmunterung sei an dieser Stelle gesagt: Bis Weihnachten und dem Ende der stressigen Vorweihnachtszeit dauert’s nur noch 49 Tage. Sogar noch vier Tage weniger bis zum kalendarischen Winteranfang am 21. Dezember.

Samuel Koch. (Bild: Andrea Stalder)

Samuel Koch. (Bild: Andrea Stalder)

Bereits in den Winterschlaf verabschiedet hat sich kurz nach ihrer Geburt die in Frauenfeld neugeborene Critical Mass. Verübeln lässt’s sich den auf sich aufmerksam machenden Drahteselfahrern nicht, zumal es sich bei diesem Hundewetter nur mit viel Durchhaltewillen oder halt der richtigen Ausrüstung in die Pedalen treten lässt. Deshalb gastiert die Tour de Suisse ja jeweils auch mitten im Sommer in Frauenfeld.

Nun ja, am Rad der Zeit drehen – in diesem Fall vorwärts in Richtung gefühlserwärmenden Frühling – lässt sich selbst für Politiker nicht. Sonst zöge ob des bevorstehenden Kraftakts mit etlichen vorprogrammierten Krämpfen wohl nicht nur Stadtpräsident Anders Stokholm bereits das Zettelchen mit dem Datum des Frauenfelder Waffenlaufs von seinem Abziehkalender. Andere Frauenfelder wiederum stünden schon jetzt vor dem Schlosskeller Schlange, um am Samstag zu Musik von DJ Greg und vom Schnorri aus der jüngsten Thurgauer Stadt für einen guten Zweck durch die Schlagernacht zu tanzen.

An alle Herbstdepressiven: Bis zum kalendarischen Winter ist’s nicht mehr weit. Ab dann werden die Tage wieder länger, die Nächte kürzer. Und schon bald kommt der Frühling.

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