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Durch Opfergabe hat Mammern ein grosses Ziel erreicht

An der letzten Versammlung von Gemeindepräsident Hansjörg Lang bewilligten die Stimmberechtigten den revidierten Zonenplan, der eine beträchtliche Reduktion der Bauzone mit sich bringt. Zudem gab es drei Verabschiedungen.
Ursula Junker
Drei Austritte: Gemeindepräsident Hansjörg Lang zwischen den Gemeinderäten Christian Günter und Ueli Meier. (Bild: Ursula Junker)

Drei Austritte: Gemeindepräsident Hansjörg Lang zwischen den Gemeinderäten Christian Günter und Ueli Meier. (Bild: Ursula Junker)

Indem die Stimmberechtigten den revidierten Zonenplan mit nur einer Gegenstimme genehmigten, erreichte Gemeindepräsident Hansjörg Lang an seiner letzten Versammlung ein grosses Ziel. Rund 2,7 Hektaren Bauland sollte Mammern ausscheiden.

Ein tiefer Eingriff, der durch die Annahme des Raumplanungsgesetzes nötig wurde, wie Ingenieur Markus Nägeli am Mittwochabend darlegte. Weil etwa eine Spitalzone geschaffen wurde, reduzierte sich die Auszonung auf 1,44 Hektaren. «Wir wandten die Opfersymmetrie an», sagte Nägeli. Betroffenen wurde nicht das ganze Grundstück ausgezont. Wie der Zonenplan geht auch das einstimmig bewilligte Baureglement zur Genehmigung an den Kanton.

Schwarze Zahlen und das Ende der Flurkommission

Einhellig wurde auch die Rechnung 2018 genehmigt. Sie weist bei Ausgaben von rund 3,31 Millionen einen Gewinn von 315'000 Franken aus. Zusätzliche Steuereinnahmen führten zum guten Ergebnis. Die Versammlung verabschiedete auch die überarbeitete Gemeindeordnung einstimmig. Abgeschafft wurde die Flurkommission.

Dann orientierte Lang über die Spitex Thurgau Nordwest, mit welcher der Vertrag provisorisch gekündigt worden war. Nun geht das Spitex-Präsidium an Roger Forrer. Lang sagte:

«Wir erwarten, dass der neue Präsident den Verband wieder auf Vordermann bringen wird.»

Auf jeden Fall treffe man die gleiche Lösung wie Steckborn. Es war an Gemeinderätin Monika Ribi, Hansjörg Lang zu verabschieden. «Du hast eine Arbeit weit über deinem Pensum geleistet», sagte sie. Dabei sei es ihm immer um das Wohl der Gemeinde gegangen, der auch «sein grosses Netzwerk und die profunden politischen Kenntnisse zugutekamen». Lang habe immer den pragmatischen Ansatz verfolgt. Dass es trotz teils kontroverser Sitzungen immer um die Sache ging, sei ihm zu verdanken.

Lang zeigte sich erleichtert, dass die Ortsplanung über die Bühne gegangen ist: «Ich freue mich, die Verantwortung jetzt abgeben zu können.» Zuvor verabschiedete Lang die Gemeinderäte Christian Günter und Ueli Meier.

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