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Gemeinderat von Tobel-Tägerschen sucht nach Kandidaten für den zweiten Wahlgang

In drei Gemeinderat besteht nach wie vor eine Vakanz. Die Behörde muss jetzt festlegen, wie sie bei der Kandidatensuche weiter vorgehen will. Dabei könnten die Stimmen an «Vereinzelte» eine Rolle spielen.
Roman Scherrer
Gemeinderat Roger Kernen verzichtet auf eine Wiederwahl. Wieder gewählt wurden Gemeindepräsident Rolf Bosshard und die Gemeinderäte Stefan Blum, Andreas Eggenberger und Rolf Frei. (Bild: PD)

Gemeinderat Roger Kernen verzichtet auf eine Wiederwahl. Wieder gewählt wurden Gemeindepräsident Rolf Bosshard und die Gemeinderäte Stefan Blum, Andreas Eggenberger und Rolf Frei. (Bild: PD)

Noch hat es nicht geklappt. Der Tobler Gemeinderat hat im ersten Wahlgang kein neues Mitglied erhalten. Weil Gemeinderat Roger Kernen auf eine Wiederwahl verzichtet hatte, wird nun also ein zweiter Wahlgang erfolgen. Dies war allerdings zu erwarten, nachdem die Behörde um Gemeindepräsident Rolf Bosshard trotz aufwendiger Suche bis am Wahlsonntag keinen Kandidaten gefunden hatte.

Die Wiederwahl geschafft haben nebst Bosshard die Gemeinderäte Andreas Eggenberger, Stefan Blum und Rolf Frei. Alle erzielten sie zwischen 233 und 263 Stimmen. Beachtliche 141 Stimmen fielen auf vereinzelte Personen. «Wir haben diese Namen für die nächste Gemeinderatssitzung aufbereitet», sagt Rolf Bosshard.

So will die Behörde herausfinden, ob sich unter den «Vereinzelten» Personen befinden, die sich für das Amt des Gemeinderats interessieren. Bereits jetzt weiss der Gemeindepräsident aber:

«Es sind nicht viele Namen, die wir zuvor nicht schon angefragt hätten.»

Einige wenige Personen seien unter den Stimmen für «Vereinzelte» dennoch dabei, auf die man im Hinblick auf den zweiten Wahlgang vom 19. Mai zugehen könnte, sagt Bosshard.

Neues Mitglied in Kommission

Rolf BosshardGemeindepräsident Tobel-Tägerschen

Rolf Bosshard
Gemeindepräsident Tobel-Tägerschen

Die gleiche Ausgangslage – mit einer Vakanz – präsentiert sich in Tobel bei der Rechnungsprüfungskommission (RPK). In dieser waren vor dem vergangenen Wahlsonntag gar noch zwei Sitze zu besetzen. Und obwohl es wegen ihrer kurzfristigen Kandidatur nicht mehr für einen Platz auf der Namensliste reichte, schaffte die Buchhalterin Angela Meier die Wahl mit 95 Stimmen. 68 Stimmen fielen auf vereinzelte Personen.

Unter diesen Namen könnten noch einige darunter sein, welche der Gemeinderat noch nicht angefragt hat, sagt Rolf Bosshard. Die Behörde wird in ihrer Sitzung von heute Donnerstag diskutieren, wie sie weiter vorgehen will, um die Vakanzen aufheben zu können.

Selbstredend möchte es Rolf Bosshard nicht auf einen dritten Wahlgang herauslaufen lassen. «Jede Wahl ist für die Gemeinde ein grosser finanzieller Aufwand. Aber schlussendlich schreibt die Gemeindeordnung die Anzahl Behördensitze vor.»

In Eschlikon beraten die Ortsparteien

Auch im Eschliker Gemeinderat gilt es, noch eine Vakanz zu besetzen. Im ersten Wahlgang konnte kein Nachfolger für den zurücktretenden Adrian Stutz bestimmt werden. In Eschlikon gingen gar 441 Stimmen für «Vereinzelte» ein – das absolute Mehr lag bei 353 Stimmen. Den Fokus legt die Interpartei bei der Kandidatensuche allerdings nicht auf die Personen, welche vereinzelte Stimmen erhielten.

«Nur weil einige Namen aufgeschrieben wurden, heisst das nicht, dass diese Personen auch Interesse an dem Amt haben.»

sagt Stephan Süess. Ganz ausgeschlossen sei es aber nicht, erklärt der Interpartei-Präsident, dass man sich mit diesen Namen befassen werde. Zunächst würden sich aber die Ortsparteivertreter treffen, um geeignete Kandidaten für den zweiten Wahlgang am 19. Mai zu eruieren.

Bei Schulbehörde klappte es im zweiten Wahlgang

«Vielleicht ergibt sich ja ein gleiches Muster wie bei der Schulbehörde», sagt Süess. Diese musste wegen einer Vakanz ebenfalls einen zweiten Wahlgang durchführen. Mit der Wallenwilerin Romana Gustin hat man dann aber früh eine Kandidatin gefunden.

In Fischingen sucht die Interpartei ebenfalls einen Gemeinderatskandidaten. Da der bisherige Gemeinderat René Bosshart die Wahl zum Gemeindepräsidenten geschafft hat, entsteht eine Vakanz in der Behörde. Interpartei-Präsident Thomas Bürgi rief bereits beim Wahlapéro am vergangenen Sonntag dazu auf, bei der Suche nach geeigneten Kandidaten mitzuhelfen. Den zweiten Wahlgang hat der Fischinger Gemeinderat auf den 24. März festgelegt.

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