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Dritte Ausgabe des Maislabyrinths Maila in Langrickenbach

Marc Azzali und Andreas Beurer bieten mit dem grössten Maislabyrinth der Schweiz ein einzigartiges Ausflugsziel für Familien an. Doch Maila-Veranstalter Marc Azzali zählt nicht nur Eltern und Kinder zu seiner Zielgruppe.
Svenja Rimle
In Langrickenbach befindet sich das grösste Maislabyrinth der Schweiz. (Bild: Reto Martin)

In Langrickenbach befindet sich das grösste Maislabyrinth der Schweiz. (Bild: Reto Martin)


Herr Azzali, wie viele Besucher kommen ins Maila?

Marc Azzali: Das ist ganz unterschiedlich. Bei warmen Temperaturen sind wir in der Regel gut besucht. Durchschnittlich sind es zwischen 400 und 600 Leute pro Tag. Bei schlechtem Wetter haben wir geschlossen, da der Untergrund sonst zu glatt wäre.

Wer besucht das Maila?

Es kommen Leute von jung bis alt. Kinder, Senioren aber auch viele junge Pärchen sind vertreten. Es ist auf jeden Fall ein Erlebnis, geeignet für jede Altersgruppe.

Woher kommen die Leute?

Heute kamen zum Beispiel einige Leute aus Genf, wir haben grundsätzlich aber natürlich viele Appenzeller, St. Galler und Thurgauer. Auch zahlreiche Touristen besuchen uns. Aus diesem Grund haben wir das Labyrinth in der ersten Sommerferien-Woche eröffnet.

Wie viel Aufwand steckt hinter einem solchen Labyrinth?

Sehr viel. Wir bauen jedes Jahr alles quasi von Null auf. Dazu muss man natürlich auch für Werbung, Sponsoren und Partner viel Zeit aufwenden. Es macht uns aber grossen Spass, vor allem, wenn wir positive Rückmeldungen bekommen.

Maila-Veranstalter Marc Azzali (Bild:PD)

Maila-Veranstalter Marc Azzali (Bild:PD)

Rentiert das Projekt?

Das Hauptgeschäft unserer Firma Prioma GmbH ist Marketing und Kommunikation. Das Maila ist eher ein Hobby, wir machen damit nicht viel Gewinn. Sobald wir aber draufzahlen müssen, machen wir das Labyrinth nicht mehr, da es sich dann für uns einfach nicht lohnt. 2017 kamen 15000 Besucher, 2018 waren es 25000. Unser Ziel ist es, diese Zahl wieder zu erreichen.

Kommen auch Deutsche und Österreicher zu Ihnen?

Ja, es kommen viele Deutsche und Österreicher. Wir haben da aber nicht extra Werbung gemacht, da viele von dort eine andere Preisvorstellung haben und Schweizer Preise als zu teuer empfinden. Diejenigen, die trotzdem zu uns kommen, rechnen aber damit und freuen sich, hier zu sein.

Wie lange bleiben die Leute durchschnittlich?

Es gibt drei Kategorien von Besuchern. Die einen kommen, laufen einmal durchs Labyrinth und gehen dann wieder, die anderen kommen nur in die «Öpfelbaum-Beiz», um zu essen. Dann gibt es aber auch Leute, die durchs Labyrinth laufen und danach noch stundenlang bleiben, etwas trinken und die Atmosphäre geniessen.

Haben Sie im Vergleich zum letzten Jahr etwas verändert?

Das Labyrinth ist in diesem Jahr in zwei Teile aufgeteilt. So können diejenigen, die nicht das ganze Labyrinth auf einmal durchgehen wollen, zwischendurch eine Pause machen.

Werden Sie das Labyrinth im nächsten Jahr wieder anbieten?

Wenn wir die Besucherzahlen vom vergangenen Jahr wieder erreichen, stehen sie Chancen gut, dass wir das Projekt wieder bei den zuständigen Ämtern bewilligen lassen. Das Projekt muss aber selbsttragend sein und wir möchten kein Geld drauflegen.

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