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Drei Chöre haben sich am Verbandssängertag in Pfyn die Bestnote ersungen

19 Chöre mit gegen 500 Sängerinnen und Sängern wetteiferten am Sonntag am Verbandssängertag in Pfyn. Benotet wurde von den Chorexperten der Schweizerischen Chorvereinigung.
Andreas Taverner
Einer von drei Chören mit Bestnote: der Männerchor Märstetten in Aktion. (Bild: Andreas Taverner)

Einer von drei Chören mit Bestnote: der Männerchor Märstetten in Aktion. (Bild: Andreas Taverner)

«Schalt aus dein Handy, dann sind wir störungsfrei.» So sang Sonja Stierli, Dirigentin des örtlichen gemischten Chors, von der Kanzel herab der paritätischen Kirche Pfyn. Applaus und Bravo-Rufe waren das positive Echo auf ihre Aufforderung. Mit Charme und Humor moderierte sie am Sonntag durch die 19 Liedvorträge.

Nine to five bis Skyfall

Den Auftakt machte der Frauenchor Wigoltingen. 26 Sängerinnen wurden von Yasmin Stadler dirigiert, am Klavier von David Schmucki begleitet. Ihren dreiteiligen Liedervortrag begannen die Frauen mit «Nine to five» und schlossen mit dem bekannten James-Bond-Theme «Skyfall» ab. Dieses Lied trugen sie mit voller Inbrunst vor. Die Zuschauer hingen ihnen an den Lippen. Derweil verfolgten auf der Empore zwei Experten mit Argusaugen, wie die Protagonistinnen standen und sangen. Das Gehörte und Gesehene bildete sodann die Grundlage für das spätere Jurygespräch im Schulhaus Schloss.

Der Frauenchor Wigoltingen trägt seine Lieder vor. (Bild: Andreas Taverner)

Der Frauenchor Wigoltingen trägt seine Lieder vor. (Bild: Andreas Taverner)

Warmer Applaus

«Wir sind der Zeit voraus», stellte Urs Knill, Präsident des gemischten Chors Pfyn, fest. Kein Problem. Entschuldigend meinte er, dass er nicht eingesungen sei. Doch was er danach den überraschten Besuchern als Solo aus dem Stand bot, fand grossen, warmen Applaus. Da warteten die Mitglieder des Frauenchors Wigoltingen schon darauf, dass das Expertengespräch endlich stattfand.

Fachliche Monologe der Experten

Siehe da: Die Türe ging auf. Ueli Kilchhofer aus Bern, Chorexperte der Schweizerischen Chorvereinigung, empfing die Damen zu einem Monolog, wie er später selbst sagte. Ob Gesamteindruck, Atmung oder welche Register gut waren, all dies wurde den Chören, die sich bewerten liessen, im Detail und Lied für Lied erklärt. So monierte er etwa, dass das Englisch besser gewesen sei als die deutsche Sprache. Er lobte auch das gute Wechselspiel zwischen der Dirigentin und dem Chor. Diesmal wurde laut Kilchhofer auch die neue Bewertungsskala angewandt. Was früher ein «Vorzüglich» gewesen war, wurde neu mit der Schulnote 6 bewertet. Tiefer als «Genügend», was einem Notenwert von 4 bis 4,5 entsprechen würde, gebe es nicht.

Auftritt der Stadtjodler Heimelig Frauenfeld. (Bild: Andreas Taverner)

Auftritt der Stadtjodler Heimelig Frauenfeld. (Bild: Andreas Taverner)

Drei Sechser, dreimal 5,5, sieben Fünfer sowie dreimal 4,5 resultierten an diesem Verbandssängertag. Zu den Besten gehörten der Männerchor Märstetten und der Damenchor Balterswil. Das Fazit von Chefexepertin Helene Haegi: «Das Klangliche wurde eher vernachlässigt. Ich hätte mir mehr Musikalität gewünscht.»

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