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Drei Frauen und sechs Männer sind in Warth-Weiningen in den Startlöchern

Acht neue Kandidaten und ein Bisheriger stellen sich für die Gemeinderatswahlen vom 10. Februar zur Verfügung. 160 Gäste wollten an einem Wahlpodium in der Mehrzweckhalle von Warth-Weiningen mehr über sie wissen.
Christine Luley
Sie wollen es wissen: Guido Koller, Philip Brüllhardt, Simone Walter, Heinz Zimmermann, Simon Held, Peter Meuli, Claudia Gubler-Briner, Dominik Bosch und Simone Karin Held-Zürcher. (Bild: Christine Luley)

Sie wollen es wissen: Guido Koller, Philip Brüllhardt, Simone Walter, Heinz Zimmermann, Simon Held, Peter Meuli, Claudia Gubler-Briner, Dominik Bosch und Simone Karin Held-Zürcher. (Bild: Christine Luley)

Oft ist in kleinen Gemeinden die Rede von Schwierigkeiten, Bewerber für politische Ämter zu finden. In Warth-Weiningen hingegen erhalten die Stimmbürger mit neun offiziellen Kandidaten für sechs Gemeinderatssitze eine echte Auswahl. Es kandidieren: Peter Meuli (einzig bisher), Dominik Bosch, Philip Brüllhardt, Claudia Gubler-Briner, Simon Held, Simone Karin Held-Zürcher, Guido Koller, Simone Walter und Heinz Zimmermann. Gleich vier Gemeinderäte treten bei den Gesamterneuerungswahlen nicht mehr an: Bruno Keller, Tim Riebli, Andreas Schlatter und Willi Simic.

Der Gemeinderat der politischen Gemeinde Warth-Weiningen setzt sich aus sieben Behördenmitgliedern zusammen. In der nächsten Legislatur wird Gemeinderätin Katharina Aeschbacher als Nachfolgerin von Hans Müller den Sitz des Gemeindepräsidiums einnehmen.

Exakt drei Minuten Zeit gewährt Moderationsleiter Andreas Schlatter den Kandidaten und Kandidatinnen für eine erste Vorstellungsrunde. Das Adrenalin puscht, der Körper streckt sich und der Blick sucht das Publikum. Eine Bewerberin zitiert Mark Twain und löst damit die Spannung:

«Das menschliche Gehirn ist eine grossartige Sache. Es funktioniert bis zu dem Zeitpunkt, wo du aufstehst, um eine Rede zu halten.»

Das Publikum erfährt, dass die zwischen 1968 bis 1986 Geborenen in der Wirtschaft, dem Bauwesen, Kaufmännischen, Technischen Bereichen, der Landwirtschaft und dem Sozialwesen arbeiten. Ein Grossteil ist in der Gemeinde aufgewachsen oder wohnt seit längerer Zeit da und will sich für die Weiterentwicklung der Gemeinde einsetzen.

Fehlende Begeisterung zu Gemeindefusion

Bei der Frage nach Tempo 30 in den Quartieren hält die Hälfte die grüne, die andere die rote Karte hoch. Den Schulweg für die Kinder erachten sie als genügend sicher. Das einhellige Nein auf Schlatters Behauptung «Ich bin aktiv auf Facebook oder Instagram» quittiert das Publikum mit einem Schmunzeln.

Spannend wird es bei den Fragen aus dem Publikum. Wie sich die Kandidaten zur Herdermer Idee einer Gemeindefusion Seebachtal stellen, will jemand wissen. Begeisterung zeigt niemand. Man will eigenständig bleiben, vorerst jedenfalls, denn es bestehe kein Zwang zu einem Schulterschluss. Warth-Weiningen steht finanziell gut da.

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