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Steckborner Kirche feiert Geburtstag

Seit 250 Jahren steht die evangelische Kirche mitten im Steckborner Städtli. Am Sonntag feierte die Gemeinde ihr Gotteshaus mit einem grossen Festgottesdienst.
Judith Meyer
Umarmung: Die Besucher des Festgottesdienstes bilden eine Menschenkette um die Kirche. (Bild: Judith Meyer)

Umarmung: Die Besucher des Festgottesdienstes bilden eine Menschenkette um die Kirche. (Bild: Judith Meyer)

Es war kein gewöhnlicher Sonntag, denn die evangelische Kirchgemeinde Steckborn feierte mit einem Festgottesdienst den Geburtstag ihrer Kirche. Seit 250 Jahren steht sie im Städtli und war bis vor 55 Jahren paritätisch genutzt. Ein Grund, warum so viele Besucher kamen. Kurzerhand wurden Festbänke zu Kirchenbänken umfunktioniert.

«Diese Kirche ist ein Geschenk, sie gehört uns aber nicht. Als Verwalter wollen wir sie pflegen und an künftige Generationen weitergeben», sagte Pfarrer Andreas Gäumann zur Eröffnung und bat um den Segen für das Fest. In der Predigt über Jakob und Esau bezog sich seine Frau Pfarrerin Sabine Gäumann auf die Bibelstelle erstes Buch Mose, Kapitel 28 und erzählte der Gemeinde davon, dass Jakob nach Bethel ging, um dort ein Gotteshaus zu erbauen. Danach durfte Martha Kuster, Präsidentin der evangelischen Kirchenvorsteherschaft, von Herbert Stolz, Präsident der katholischen Kirchenvorsteherschaft, ein Geschenk entgegennehmen; es gab einen Gutschein für den künftigen Blumenschmuck im Gotteshaus.

Chormitglieder bilden mit Besuchern Menschenkette

Die musikalische Umrahmung übernahm der über 60-köpfige Festchor, bestehend aus Mitgliedern des Kirchgemeindechors, Projektsänger und das Kammerorchester Steckborn. Unter der Leitung von Kirchenmusiker Martin Schweingruber und Erich Meili trugen die Musiker unter anderem das «Hallelujah» aus Georg Friedrich Händels «Messiah» vor. Mit dem «Amen» zogen die Chormitglieder aus der Kirche aus und fassten dabei möglichst viele Hände, so dass eine Menschenkette entstand, die nun die Kirche umarmen sollte. Es gelang und die Schlange reichte sogar fast zweimal für die Umarmung aus.

Als die Kirchenglocken läuteten, war die Zeremonie zu Ende und es ging zur Festwirtschaft. Zur Feier des Tages wurden die Besucher zu Risotto, Würsten und einem feinen Dessertbuffet eingeladen.

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