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Diessenhofer Fischer siedeln Fische um

Die hohe Wassertemperatur macht den Fischen im Rhein zu Schaffen. Um ein Massensterben zu verhindern, verfrachten Diessenhofer Fischer sie in kühlere Gefilde.
Diessenhofer Fischer fischen den Bereich der Geisslibach-Mündung ab. Die Fische werden in den Oberlauf des Bachs verfrachtet. (Bild: PD)

Diessenhofer Fischer fischen den Bereich der Geisslibach-Mündung ab. Die Fische werden in den Oberlauf des Bachs verfrachtet. (Bild: PD)

Bereits eine Tonne toter Fische wurde aus dem Rhein geholt. Die Tiere verenden aufgrund der hohen Wassertemperatur. Am Sonntag betrug sie in Diessenhofen 26,7 Grad. Die Todesgrenze für die Rheinäsche liegt bei 25 Grad. «Auch wenn gegen Ende der Woche eine Abkühlung der Temperaturen zu erwarten ist, lassen die Mitglieder der Diessenhofer Fischerzunft nichts unversucht, ein Massensterben der Fische zu verhindern», schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Nachdem vor einigen Tagen im Bootshafen eine Mulde geschaffen worden sei, die für die Fische einen Aufenthalt im kühlen Wasser erlaubte, zeige sich nun, dass sich auch im kühlen Wasser des Auslaufbereichs bis hin zum Pontonierdepot eine Unmenge von Fischen tummelt. «Damit die Stresssituation der Fische weder durch Boote noch Badende oder Steine werfende Spaziergänger verschärft wird, wurden die entsprechenden Bereiche durch die Fischerzunft abgesperrt.» Zudem sei dafür gesorgt worden, dass sich die Fische weiter in den Geisslibach zurückziehen können. «Als letzte Massnahme werden die Rückzugsgebiete im Bootshafen und am angrenzenden Rheinufer abgefischt», heisst es in der Mittelung weiter. Die Fische würden oberhalb der mittleren Mühle im Geisslibach wieder ausgesetzt. Dort herrschen Wassertemperaturen, die ihnen das Überleben ermöglichen.

Auch wenn diese Arbeiten angesichts der Grösse des Rheins als der berühmte Tropfen auf den heissen Stein erscheinen würden, sei die Behörde den einheimischen Fischern für den enormen Aufwand, den sie zur Sicherung sowie Hege und Pflege des Fischbestands betreiben, dankbar. Auch die Bootsbesitzer mit einem Liegeplatz im Hafen respektierten die Bemühungen zur Rettung des Fischbestandes.

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