Diessenhofen
Ersatzwahl für vakanten Stadtratssitzung verwandelt sich in einen weiblichen Zweikampf

Nebst Fahrije Baftijari steigt Marlène Reithofer Scherrer als zweite Kandidatin für den frei werdenden Sitz im Stadtrat von Diessenhofen ein.

Samuel Koch
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Das historische Städtchen Diessenhofen liegt am Rhein.

Das historische Städtchen Diessenhofen liegt am Rhein.

Bild: Reto Martin

Zwei Jahre früher als geplant kandidiert Marlène Reithofer Scherrer, nachdem Mirko Kelebuda (SP) seinen Rücktritt als Diessenhofer Stadtrat per Ende Mai 2021 verkündet hat. Deshalb ergebe sich für die 35-jährige Pflegefachfrau und Arztsekretärin am Kantonsspital Winterthur bereits jetzt die Chance. «Diese will ich ergreifen», teilt die parteilose Stadtratskandidatin mit. Aufgewachsen ist Reithofer Scherrer am Untersee, bevor es sie 2009 der Liebe wegen ins Rheinstädtli zog.

Marlène Reithofer Scherrer, Stadtratskandidatin Diessenhofen, parteilos.

Marlène Reithofer Scherrer, Stadtratskandidatin Diessenhofen, parteilos.

Bild: PD

Mit ihrer positiven Einstellung und ihrem Engagement, unter anderem als Mitglied der Schlichtungsbehörde in Mietsachen oder als Präsidentin der Spielgruppe Leuehof, will sie einen weiteren Horizont öffnen und sich in Diessenhofen noch mehr einbringen, heisst es in ihrem Bewerbungsschreiben. «Ich setze mich für ein attraktives Diessenhofen ein, der Ort soll für alle Generationen inte­ressant und lebenswert sein, wobei die Erträge der Stadt sinnvoll einzusetzen sind», heisst es weiter.

Bei der Ersatzwahl am 7.März 2021 kämpft Reithofer Scherrer gegen die SP-Kandidatin Fahrije Baftijari.