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Dieses Jahr fahren die Bagger im Aadorfer Hildebrand-Areal auf

Am Montag informierte die Gemeinde über die Anpassungen des Gestaltungsplans «Brüel». Auf dem ehemaligen Hildebrand-Areal sollen Wohnungen für über 200 Personen entstehen.
Kurt Lichtensteiger
Die Aadorfer Stimmbürger genehmigten im vergangenen November die Umzonung des ehemaligen Hildebrand-Areals in eine Gewerbe- und Wohnzone. (Bild: Olaf Kühne)

Die Aadorfer Stimmbürger genehmigten im vergangenen November die Umzonung des ehemaligen Hildebrand-Areals in eine Gewerbe- und Wohnzone. (Bild: Olaf Kühne)

Dass die Wogen nicht – wie vielleicht erwartet – hochgingen, ist wohl dem vorbildlichen Einbezug der Anwohner in den Meinungsprozess zuzuschreiben. Gemeindepräsident Matthias Küng nannte den Infoanlass zum Gestaltungsplan «Brüel» eine «Mitwirkungs-Veranstaltung».

Bei einem ersten Infoanlass zur Zonenplanänderung offenbarten sich noch einige Unklarheiten. Die Industriezone des ehemaligen Hildebrand-Areals wurde in eine Gewerbe- und Wohnzone umgewandelt, welche der Souverän im vergangenen November gutgeheissen hat. Doch am vergangenen Montagabend gab es kaum erhitzte Gemüter. Abzuwarten bleiben die Auflage des Gestaltungsplans, das Einspracheverfahren und die Genehmigung durch den Kanton.

2800 Quadratmeter für Gewerbe

Bruno Bottlang vom gleichnamigen Architekturbüro und Landschaftsarchitektin Rita Illien stellten das angepasste im Projekt im Detail vor. Auf einer Landfläche von rund 20'000 Quadratmetern und einer Nutzfläche von 35'000 Quadratmetern sind 2800 dem Gewerbe und 26'000 für Wohnungen reserviert.

Die zwei- und dreigeschossigen Wohnungen dürften über 200 Eigentümer und Mieter beleben. Meist sollen es Zwei-, Drei- und Viereinhalb-Zimmer-Wohnungen sein, erschlossen über eine Tiefgarage von der Industriestrasse her.

Anwohner begrüssen grössere Abstände

Man sei bei der Verdichtung nicht aufs Maximum gegangen, wie sich auf den Plänen zeige, sagte Urs Vetter von der Bauherrschaft Verwo AG, im Besitz der Vetter AG. Das stimmte insbesondere die Anwohner des Blumenweges versöhnlich. Ebenso die Tatsache, dass der nördliche Abstand zwischen ihren Häusern und dem länglichen Neubau erweitert wurde und Parkplätze längs dieses Privatweges entfielen.

Bei der zweiten Infoveranstaltung zum Gestaltungsplan «Brüel» gab es keine erhitzten Gemüter. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Bei der zweiten Infoveranstaltung zum Gestaltungsplan «Brüel» gab es keine erhitzten Gemüter. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Bedenken wurden wiederum zur Verkehrsführung der Fussgänger geäussert, dank flankierenden Massnahmen aber enthärtet. Die Landschaftsarchitektin betonte die Erstellung von Freiräumen wie etwa die Gestaltung eines Zentrumsplatzes, der zu einem Begegnungsort werden soll.

Schliesslich wollte ein Votant daran erinnern, dass einst Mietwohnungen zu vernünftigen Mietpreisen versprochen seien worden. Dies ist nur eine Randnotiz wert, wiewohl auch die «alte Geschichte», dass die Vorgängerbehörde dannzumal den Grundbesitz der Gemeinde viel zu billig veräussert habe. Ereignet sich nicht noch Unvorhergesehenes, so fahren die Bagger noch in diesem Jahr auf und bauen einen Pavillon sowie die lange Halle zurück.

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