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Dieser Sandkasten mitten in Frauenfeld ist 54 Tonnen schwer

Ab Samstag hat die geplante Sandsporthalle «The Beachhouse» zwei Wochen lang eine Dépendance hinter dem Schlosspark. Es gibt Beachsport-Shows, Barbetrieb, Partys und an den Sonntagen jeweils einen Brunch.
Mathias Frei
Die Köpfe des Vereins Sandhalle und der Stadtpräsident als Unterstützer in erwartungsfroher Pose: Markus Müller, Sascha Heyer, Anders Stokholm, Remo Witzig und vorne Jörg Engweiler. (Bild: Mathias Frei)

Die Köpfe des Vereins Sandhalle und der Stadtpräsident als Unterstützer in erwartungsfroher Pose: Markus Müller, Sascha Heyer, Anders Stokholm, Remo Witzig und vorne Jörg Engweiler. (Bild: Mathias Frei)

«Sand hat mein Leben geprägt.» Trotzdem hatte es Sascha Heyer früher als Beachvolleyball-Profi nicht immer einfach mit diesem Untergrund. Aufgrund seines Gewichtes brauchte er bei tiefem Sand immer etwas mehr Kraft als die anderen.

«Vor allem bei den Olympischen Spielen in Peking und London war das Spielfeld perfekt tief.»

Er lacht. Mittlerweile hat sich der Vize-Weltmeister von 2005 versöhnt mit Sand, gehört zu den Initianten der geplanten Frauenfelder Sandsporthalle «The Beachhouse» – und freut sich ungemein auf die kommenden zwei Wochen. Zwischen 31.August und 15.September hat das Beachhouse eine Dépendance hinter dem Schlosspark, also mitten in der Stadt.

Aus dem Elsass kommen 54 Tonnen Quarzsand nach Frauenfeld. Der Lieferant hat nur schon in der Schweiz über 1000 Beachvolley-Anlagen damit bestückt. Heyer sagt:

«Das ist High-End-Sand, ungebrochen, sehr sauber, fast ohne Kalk, weil Kalk verklebt, wenn er nass wird.»

Ex-Profis wissen immer noch, wie es geht

Mit diesem Sand wird beim Platz vor dem «US-Mex» ein Sandspielfeld gebaut. Ein Netz gibt es auch, für Beachvolleyball oder Beachtennis. Hier finden verschiedene Show-Sportevents statt. Morgen Samstag geht’s schon los mit Beachvolley der Spitzenklasse mit den Ex-Profis Heyer, Sébastien Chevallier, Jefferson Bellaguarda «& Friends». Am 6.September treten die Beachvolley-Koryphäen ein zweites Mal an. Bellaguarda ist gemäss Heyer auch ein Meister in Beach-Fut, eine Volleyvariante ohne Hände, dafür mit Kopf und Fuss. Zudem zeigen die nationalen Beachsoccer-Spitzenteams von den Grasshoppers und den Winti Panters am 11.September, wie Fussball auf Sand geht. Und es gibt am 14.September eine Beachtennis-Show mit der Schweizer Frauennati.

Beachevent 2012 in Rorschach, Final Männer: Sascha Heyer (links) und Sébastian Chevallier spielen in den gelben Shirts. (Bild: Coralie Wenger)

Beachevent 2012 in Rorschach, Final Männer: Sascha Heyer (links) und Sébastian Chevallier spielen in den gelben Shirts. (Bild: Coralie Wenger)

Es gibt auch Showtrainings auf Sand vom Schwingclub Unterthurgau, vom Stadtturnverein und der Turnfabrik. Ist das Sandspielfeld nicht besetzt, darf sich jedermann sportlich betätigen. Nach einem Blick auf den Belegungsplan sind auch Platzreservationen möglich. Sascha Heyer gibt Kindern und Erwachsenen Beachvolleyball-Training (Anmeldung erforderlich). An den Sonntagen gibt es jeweils einen Familienbrunch mit Sandkasten. Zudem laden Vereine wie der Schwimmclub oder der Tennisclub Eisbahn zu Partys. Es gibt ein Beachhouse in Klein, eine Aussenbar sowie eine Lounge. Die Gastronomie macht das «US-Mex». Er fände es lässig, wenn eine Sandsport-Community entsteht, in der alle willkommen seien, sagt Heyer.

«Denn wenn das Beachhouse dann steht, sind wir mit unserer Infrastruktur offen für jedermann und jeden Verein.»

Programm und Belegungsplan unter www.the-beachhouse.ch

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