Zweite Etappe steht an: 34 Fischinger Feuerlöschposten werden zurückgebaut

Der Zivilschutz Hinterthurgau baut im September die nächsten Feuerlöschposten in der Gemeinde Fischingen zurück.

Roman Scherrer
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Einer von 34 Feuerlöschposten in der Gemeinde Fischingen, welche der Zivilschutz zurückbaut. (Bild: Roman Scherrer / August 2018)

Einer von 34 Feuerlöschposten in der Gemeinde Fischingen, welche der Zivilschutz zurückbaut. (Bild: Roman Scherrer / August 2018)

Für viele von ihnen hat man in der Gemeinde Fischingen gar keine Verwendung mehr. Nach Absprache mit dem Feuerschutzamt des Kantons Thurgau hat der Gemeinderat deshalb entschieden, 34 der insgesamt 51 Feuerlöschposten im Gemeindegebiet zurückzubauen.

Durch die verbesserte Infrastruktur der Feuerwehr Fischingen – etwa Tanklöschfahrzeug, Wassertransportanhänger und Löschwasserversorgung über Hydranten – werden die Feuerlöschposten nicht mehr benötigt. Abgesehen davon, spricht ein weiterer Punkt für den Rückbau: Die Gemeinde kann beim Unterhalt und der Wartung der Löschposten sparen. Zurückgebaut werden die Posten an Stellen, welche die Feuerwehr innerhalb von 15 Minuten erreichen kann. So verbleiben nur jene 17, welche sich in der grossflächigen Gemeinde weit ausserhalb der Dörfer befinden.

Arbeiten sind kostenlos

Die Rückbauarbeiten kosten die Gemeinde nichts. Sie werden nämlich durch den Zivilschutz Hinterthurgau ausgeführt, welchem auch die Gemeinde Fischingen angehört. Bezahlen muss die Gemeinde lediglich die Entsorgung des Materials.

Bereits während des Wiederholungskurses im vergangenen Jahr hatte der Zivilschutz einen Teil der 34 Feuerlöschposten zurückgebaut. Im kommenden September steht nun die zweite Etappe an, wie der Gemeinderat in seiner Mitteilung schreibt. Eine allfällige dritte Etappe würde im kommenden Jahr ausgeführt werden.