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Die zweite Etappe der Eschliker Überbauung Lindenacker muss noch warten

Die Eschliker Grossüberbauung Lindenacker beschert der Gemeinde nicht nur Neuzuzüger.
Olaf Kühne
Bauunternehmer Urs Vetter freut sich über den Erfolg seiner Eschliker Überbauung Lindenacker. (Bild: Olaf Kühne)

Bauunternehmer Urs Vetter freut sich über den Erfolg seiner Eschliker Überbauung Lindenacker. (Bild: Olaf Kühne)

«Brutal gut!», antwortet Urs Vetter spontan auf die Frage, wie es in Eschlikon läuft. Der Verwaltungsrat und Projektentwickler der Lommiser Ed.Vetter AG ist für die Vermarktung der Eschliker Überbauung Lindenacker verantwortlich. Just drei Jahre nach dem Spatenstich für die sechs Gebäude sind die Eschliker Gemeindenachrichten nun voll mit Meldungen über Handänderungen.

«Die S12 war eigentlich nie ein grosses Thema bei der Vermarktung des Lindenackers.»

Bereits zum Baubeginn 2016 war bekannt, dass per Ende 2018 die S12 – der Zürcher Pendlerzug schlechthin – bis nach Wil geführt wird und so nun auch in Eschlikon hält, Eschliker Pendler also ohne Umsteigen nach Zürich fahren können. Doch Urs Vetter beschwichtigt: «Die S12 war eigentlich nie ein grosses Thema bei der Vermarktung des Lindenackers.» 92 Wohnungen hat sein Unternehmen in der Überbauung erstellt – für Vermietung und Verkauf. «Ein Block ist schon komplett vermietet. Die Vermietung des zweiten haben wir am 1. Juli gestartet, dort sind auch bereist 70 Prozent besetzt.»

Die Eschliker Grossbaustelle Lindenacker im Juli 2017. (Bild: Olaf Kühne)

Die Eschliker Grossbaustelle Lindenacker im Juli 2017. (Bild: Olaf Kühne)

Ebenso rund wie die Vermietung läuft der Verkauf der Eigentumswohnungen. Den Block an der Bahnhofstrasse hat die Raiffeisenbank am Bichelsee komplett erworben, 40 Wohnungen die Pensionskasse des Kantons Thurgau, zwölf weitere ein privater Investor, welcher diese nun seinerseits vermietet. «Und von den 24 Wohnungen, die letztlich noch in den Einzelverkauf gelangten, sind auch bereits 22 weg», freut sich Urs Vetter.

Eschlikon besser als Münchwilen

Auch wenn die S12 bei der Vermarktung der Wohnungen keine sonderlich grosse Rolle gespielt habe, sagt Vetter dennoch: «Gute Verkehrsanbindungen sind natürlich immer ein Argument.» So seien diesbezüglich im Hinterthurgau Aadorf, Eschlikon und Sirnach besser aufgestellt als beispielsweise Münchwilen.

«Wir konnten viele Wohnungen an Einheimische absetzen – vermieten und verkaufen.»

Bezüglich dem Bezirkshauptort betont Vetter aber auch, dass die neue Buslinie von St. Margarethen über Münchwilen zum Bahnhof Eschlikon eine klare Verbesserung darstelle. Doch trotz der guten Verkehrsanbindung bilden pendelnde Neuzuzüger bei weitem nicht den Hauptharst der «Lindenacker»-Bewohner. «Wir konnten viele Wohnungen an Einheimische absetzen – vermieten und verkaufen», sagt Vetter. «Dabei ist auffällig, dass zahlreiche Ältere ihr einst in Eschlikon gebautes Einfamilienhaus verkauft haben und in eine unserer Wohnungen gezogen sind.» Dies sei nicht zuletzt deshalb gut, weil so wieder Wohnraum für junge Familien frei werde.

Um der Gemeinde – auch wegen ihrer guten Verkehrsanbindungen – weiteres Wachstum zu prophezeien, bedarf es keiner hellseherischen Fähigkeiten. Dennoch will Vetter mit der zweiten Etappe des Lindenackers noch «einige Jahre» zuwarten. Dereinst entstehen auf dem Grundstück «Eich» südlich der bestehenden Überbauung sieben weitere Mehrfamilienhäuser. «Aber die realisieren wir vorläufig noch nicht», sagt Vetter. «In Eschlikon wird derzeit auch so genug gebaut.»

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