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Die Werke von Urs-Antoine Stöckli finden in Aadorf viel Beachtung

Auf dem Aadorfer Skulpturenweg finden sich derzeit Werke von 25 Ausstellern.
Die von Urs-Antoine Stöckli präsentierten Objekte erinnern etwas an das Schaffen von Jean Tinguely.
Kurt Lichtensteiger
Urs-Antoine Stöckli in seiner Rauminstallation am Aadorfer Skulpturenweg. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Urs-Antoine Stöckli in seiner Rauminstallation am Aadorfer Skulpturenweg. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Noch bis zum 23. September können sich Kunstinteressierte auf dem 800 Meter langen Skulpturenweg rund um das Rotfarb-Areal an mannigfaltiger Kunst erfreuen. So, wie dies bisher Unzählige getan haben.

Zu den Künstlern mit grosser Resonanz zählt der Hosenrucker Urs-Antoine Stöckli. Eine seiner acht ausgestellten Exponate, inspiriert von Natur- und Reiseerlebnissen, ist das «Grande Spectacolo»: Auf Knopfdruck bewegen sich dabei Rollen, Räder, Seile und ein urzeitlich anmutendes Tier mit einem Schädelkopf, angetrieben über einen kleinen Elektromotor. Zusätzlich wird kinetische Kraft genutzt, um fast aus eigener Kraft die leichten Materialien aus PVC und Alteisen in Bewegung zu halten.

Eigene Schwerpunkte

Die Betrachter sind dabei geneigt, der Sache auf den Grund zu gehen. Auch wenn die Machart an Installationen von Jean Tinguely oder Bernhard Luginbühl erinnern mögen, so bewegt sich Stöckli auf einer anderen Ebene, einer leichteren, ja sogar feinfühligeren. «Das ist typisch Stöckli, keinesfalls ein Plagiat, sondern ein eigenständig umgesetztes Produkt mit einem anderen Schwerpunkt. Er will damit Freude wecken und die Leute am Objekt teilhaben lassen», sagt Kurt Gerber, Initiant der Ausstellung.

Der 58-Jährige Stöckli wohnt in Hosenruck und überrascht dort in seinem Atelier mit vielen Facetten. Einerseits mit seinem vielfältigen Schaffen, seinen vollendeten, harmonisch fliessenden Holzskulpturen und seinen Bronze- und Messingplastiken. Anderseits mit seinem bisherigen Lebensweg, der nicht schnurgerade verlief.

Bewegung als Lebensmotto

Bewegung scheint zum Lebensmotto des gebürtigen Zugers zu gehören: Nach dem Besuch von Kunstgewerbeschulen, der Lehre als Buch-Offsetdrucker bis hin zur Meisterprüfung, der Tätigkeit als Grafik-Designer und Marketing-Koordinator, verschrieb er sich vor 18 Jahren gänzlich der Kunst.

«Ich lebe zwar nicht von der Kunst, aber für die Kunst»

sagt Künstler Urs-Antoine Stöckli, derweil sein treuer Begleiter, sein 16-jähriger Hund «Dana», mit dem Schwanz wedelt, als wolle er die Aussage bestätigen. «Kunst ist für mich ausserdem eine gute Therapie, um nach einer unfallbedingten Operation physisch und psychisch stabil zu bleiben», fügt Stöckli an. Bis zum 23. September sind Teile seiner Skulpturen und Plastiken nicht nur am Skulpturenweg in Aadorf zu sehen. Seit dem 1. September sind sie auch in der «Galerie zur alten Bank» in Niederuzwil ausgestellt.

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