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Die Walliser sorgen im Hinterthurgau für gute Stimmung

Eine solche Infrastruktur hat der Stutz zwischen Wallenwil und Hurnen noch nie gesehen. An der Rad-Schweizermeisterschaft führte der Männerturnverein Eschlikon hier eine Bergpreis-Besenbeiz.
Christoph Heer
Die Velofahrer kurz vor dem Bergpreis auf dem Gupf. (Bilder: Christoph Heer)

Die Velofahrer kurz vor dem Bergpreis auf dem Gupf. (Bilder: Christoph Heer)

«Unsere Erwartungen wurden vollumfänglich übertroffen. Trotz Hitze sind viele Radfans, Anwohner und Interessierte zu unserer Berg-Besenbeiz gekommen und konnten an diesem herrlichen Aussichtspunkt das Rennen ganz nah am Geschehen verfolgen», sagt Beat Hollenstein. Er präsidiert den Männerturnverein Eschlikon, der unzählige Stunden investiert hat, um den Radsportfans ein tolles Erlebnis zu ermöglichen.

Am Sonntag waren die Sitzplätze schnell besetzt, der Grill lief auf Hochtouren und gut gekühlte Getränke waren erwartungsgemäss sehr beliebt. Der Männerturnverein hat auf alle Fälle für ein einmaliges Erlebnis gesorgt. Toll, dass für solche Anlässe immer wieder Vereine aus der Gemeinde eingespannt werden können.

Eine Stimmung fast wie an der Tour de France

Für authentische Radsportstimmung sorgten indes einzig einige angereiste Walliser. «Allez, allez, allez», erklingt es wiederkehrend, als die Ausreisser, das nachfolgende Fahrerfeld und natürlich auch die bereits geschlagenen Radrennfahrer über den Gupf fuhren. Dazu wurden Walliser Fahnen geschwenkt, was gut für das Optische gewesen ist, aber noch nicht ganz an die Stimmung einer Tour de France herankommt.

Kevin Buser und Ramon Bechter gönnen sich nach der Anstrengung ein kühles Glacé am Streckenrand.

Kevin Buser und Ramon Bechter gönnen sich nach der Anstrengung ein kühles Glacé am Streckenrand.

Dem Anlass entsprechend, sind viele Radsportfans natürlich auch selbst mit dem Fahrrad angereist. Kevin Buser (27) und Ramon Bechter (28) waren dazu rund eineinhalb Stunden unterwegs. «Der Radrennsport ist eines unserer ambitionierteren Hobbys. Wir kennen einige Profis und trainierten auch schon mit den eher Jüngeren davon – auch denjenigen aus dem Thurgau. Dieser Bergpreis verdient das Prädikat ‹kurz und knackig›», sagen die beiden Schaffhauser. Und weiter:

«Die engen Kurven und der steile Aufstieg hier hinauf haben es in sich.»

André Hitter und Gerry Klarer sind aus der Region Weinfelden in den Hinterthurgau pedalt.

André Hitter und Gerry Klarer sind aus der Region Weinfelden in den Hinterthurgau pedalt.

Aus Weinfelden ist André Hitter (75) herangeradelt. Mit Gerry Klarer (65) aus Graltshausen, war er rund eindreiviertel Stunden unterwegs. «Sensationell hier. Dieser Bergpreis hat es in sich. Wir unterstützen natürlich in erster Linie unsere Weinfelder Teilnehmer, die wir im grossen Feld auch erkennen. Übrigens, Radfahren ist eines der besten und gesündesten Hobbys, falls sich jemand sportlich aktiver verhalten will», sagen die beiden.

«Die Gemeinde hat dazu aufgerufen, diesen Bergpreis mit einer Festwirtschaft zu ergänzen»,

sagt Turner-Präsident Hollenstein. Da habe man lange überlegen müssen und habe sofort mit den Vorbereitungen angefangen.

Rund um die Festwirtschaft am Wallenwiler Stutz haben es sich auch die umliegenden Landwirte bequem gemacht. Auch dank ihnen konnte die Rad-Schweizermeisterschaft in diesem Rahmen durchgeführt werden. Da haben sie sich ein kühles Bier redlich verdient.

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