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Die Vorgängerin kommt in Mammern als Nachfolgerin ins Spiel

Anita Dähler-Engel kandidiert für das Gemeindepräsidium in Mammern. Sie stand schon von 2003 bis 2011 an der Spitze der Unterseegemeinde. Auch für die weiteren freien Ämter hat es Kandidierende.
Margrith Pfister-Kübler
Gemeindepräsident Hansjörg Lang (l.) und Versammlungsleiter Emil Meier (r.) nehmen die Kandidaten in ihre Mitte: Céderic Krauer, Christian Meier, Anita Dähler-Engel, Erika Siegwart, Maria-José Günter und Oliver Götz. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Gemeindepräsident Hansjörg Lang (l.) und Versammlungsleiter Emil Meier (r.) nehmen die Kandidaten in ihre Mitte: Céderic Krauer, Christian Meier, Anita Dähler-Engel, Erika Siegwart, Maria-José Günter und Oliver Götz. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

«Das ist sehr schön, für alle freiwerdenden Chargen stellen sich bestens ausgewiesene Leute zur Wahl. Ich bin sehr zufrieden», sagte Gemeindepräsident Hansjörg Lang am Schluss der Wählerversammlung. Von einer «g’freute Sach» sprach auch Emil Meier. Der einstige Gemeindeammann führte durch die Versammlung, die am Mittwochabend im Anschluss an die Budgetgemeinde stattfand. Und eine ehemalige Frau Gemeindeammann stand dann im Zentrum des Interesses:

«Sachbezogen, wertschätzend, respektvoll. Sie bringt alles mit für eine politisch gut aufgestellte Gemeinde»

sagte die ehemalige Gemeinderätin Anna Frey über Anita Dähler-Engel, die als Nachfolgerin ihres seinerzeitigen Nachfolgers Hansjörg Lang als Gemeindepräsidentin wieder in die Lokalpolitik eintreten will. Die frühere CVP-Kantonsrätin war von 2003 bis 2011 im Amt und trat dann wegen Weiterbildung zurück.

Schulpräsidentin will Schulpräsidentin bleiben

«Mammern liegt mir am Herzen», erklärte Dähler unter Applaus ihre Kandidatur für das Gemeindepräsidium mit einem 20-Prozent-Pensum. Monika Ribi Bichsel war im Vorfeld als Kandidatin fürs Gemeindepräsidium gehandelt worden. Doch sie erklärte, dass sie Schulpräsidentin bleiben wolle.

Steuern sinken um zwei Prozentpunkte

Das Budget 2019 von Mammern erwartet ein Minus von 74634 Franken, gerechnet mit dem um zwei Prozentpunkte gesenkten Steuerfuss von 96 auf 94 Prozent (37 Prozent Gemeinde, 57 Prozent Primarschule). Einstimmig genehmigten die 69 anwesenden Stimmbürger am Mittwochabend das Budget 2019 und die Steuersenkung. «Dies ist mein achtes Budget. Jedes Mal haben wir einen Aufwandüberschuss budgetiert, und es ist immer ‹guet usecho›», sagte Gemeindepräsident Hansjörg Lang. Die Nettoinvestitionen für 2019 betragen 340000 Franken. Ein grösserer Posten sind die Kugelfänge für den Schiessstand, auch muss das Erdreich beim Scheibenwall abgetragen werden. Ab 2021 darf nicht mehr ins Erdreich geschossen werden. (kü)

Hansueli Weibel stellte für den zurücktretenden Baureferenten Ueli Meier neu Christian Meier vor, einen Elektromonteuren und Bauführer. Es brauche einen Baufachmann für das Ressort, sagte Weibel.

Schon der Ururgrossvater war in der Ortskommission

«Sie bringt viel Fachwissen mit», sagte Fabienne Egloff zu Erika Siegwart als Gemeinderatskandidatin für den Sitz von Christian Günter. Siegwart ist in Lengwil auf der Gemeindeverwaltung tätig. Und Emil Meier ergänzte:

«Erikas Grossvater, der Ur- und auch der Ururgrossvater waren alle Ortsvorsteher in Mammern.»

Zur Wiederwahl stellen sich die bisherigen Gemeinderäte Markus Albrecht, Christel Hasert und Monika Ribi Bichsel als Schulpräsidentin. Aus der Schulkommission tritt Tanja Solano zurück, für dieses Amt stellt sich Pflegefachfrau Maria-José Günter zur Wahl. Für den zurücktretenden RPK-Mann Stefan Weber will es Treuhänder Oliver Götz wissen. Als Urnenoffiziant-Nachfolger von Walter Siegwart stellt sich Céderic Krauer zur Wahl.

«Welche Arbeiten stehen an?», wollte Emil Meier von Hansjörg Lang wissen. Die Ortsplanung gelte es abzuschliessen. «Wir wollen da einen eigenständigen Weg gehen, das wird noch juristisch.» Mammern steht in der Pflicht, einen Teil seines Baulandes wieder auszuzonen.

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