Die Thurgauer SVP Nationalrätin Diana Gutjahr nimmt sich aus dem Rennen um die Nachfolge von Albert Rösti

Die Reihen um das SVP-Präsidium lichten sich: Nun sagt auch SVP-Nationalrätin ab. Sie verweist auf ihre Miliztätigkeit.

Sebastian Keller
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Die Thurgauer SVP-Nationalrätin Diana Gutjahr.

Die Thurgauer SVP-Nationalrätin Diana Gutjahr.

Am Donnerstag sagte der St.Galler SVP-Nationalrat Mike Egger, dass er nicht für das SVP-Präsidium kandidiert. Nun nimmt sich auch die Thurgauer SVP-Nationalrätin aus dem Rennen. In einer Mitteilung an die Redaktion der «Thurgauer Zeitung» schreibt sie:

«Es freut mich, dass ich als mögliche Kandidatin für die Nachfolge des Parteipräsidiums der SVP Schweiz genannt wurde.»

Sie verweist darauf, dass sie zusammen mit ihrem Mann ein mittelgrosses Stahl- und Metallbau Familienunternehmen in Romanshorn führt. «Neben dem Amt als Nationalrätin bin ich zudem seit Herbst diesen Jahres Präsidentin der Stahlpromotion Schweiz.» Dabei handelt es sich um die Dachorganisation der Schweizer Stahl- und Metallbaubranche, welche die Bauweise in Stahl- und Metallbau in der Schweiz fördert.

«Als Milizpolitikerin und Unternehmerin ist es mir ein grosses Anliegen die Zukunft unseres Landes mitzugestalten und insbesondere aktiv an den Rahmenbedingungen für unseren Werkplatz Schweiz zu arbeiten», schreibt sie weiter in der Mitteilung. Im Zentrum stehen etwa die Sicherung unserer wertvollen Arbeits- und Ausbildungsplätze und damit verbunden der Wohlstand der Gesellschaft.

Für ein anderes Amt hat sie sich aber unlängst beworben: Sie will Präsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbandes werden. Am 20. Oktober wurde die Amriswilerin mit dem besten Resultat im ganzen Kanton als Nationalrätin wiedergewählt.

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