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Die Thurgauer Gemeinden arbeiten an der ärztlicher Grundversorgung

Der Verband Thurgauer Gemeinden rechnet im nächsten Jahr mit einem Defizit. Das hat vor allem mit den Beiträgen an eine Anlaufstelle für Ärzte und Gemeinden zu tun.
Kurt Peter
Referentin Livia Baettig und Präsident Kurt Baumann. (Bild: Kurt Peter

Referentin Livia Baettig und Präsident Kurt Baumann. (Bild: Kurt Peter

Meistens gelinge es, motivierte Personen für ein Milizamt zu finden. Das politische System lebe von diesem Engagement, sagte Präsident Kurt Baumann an der Delegiertenversammlung des Verbands Thurgauer Gemeinden. Und er ergänzte:

«Die Anforderungen an die Behördentätigkeit sind gestiegen, deshalb bietet der Verband auch Kurse für neue Exekutivmitglieder an.»

Der Verband stehe ganz im Zeichen der Gesamterneuerungswahlen, sagte Baumann im Weinfelder Rathaus. Er blickte in seinem Jahresbericht auf ein intensives Jahr mit sieben Vorstandsitzungen zurück. Insgesamt seien 80 Geschäfte behandelt worden.

Mehrmals habe der Vorstand über das Konzept der ärztlichen Grundversorgung in den Gemeinden diskutiert. «Die Suche nach einem Mandatsträger für die Anlaufstelle ist abgeschlossen, der VTG wird das noch kommunizieren.»

Drei neue Vorstandsmitglieder

Die Verbandsrechnung 2018 schloss mit einem Gewinn von 5774 Franken, was laut Baumann auf geringere Personalkosten und günstigere Versammlungen zurückzuführen sei. Das Budget 2020 sieht dagegen einen Verlust von 20'700 Franken vor. Der Präsident erklärte: «Zum Defizit tragen vor allem die Beiträge von 10'000 Franken an die Anlaufstelle für Ärzte und Gemeinden bei.» Rechnung und Budget wurden einstimmig genehmigt.

Bei den Gesamterneuerungswahlen traten drei Vorstandsmitglieder nicht mehr zur Wahl an: Ralph Limoncelli, Claus Ullmann und Martin Salvisberg. Für sie wurden Roland Huser, Stadtschreiber Amriswil, Thomas Niederberger, Stadtpräsident Kreuzlingen, und Thomas Weingart, Stadtpräsident Bischofszell, gewählt. Die bisherigen Mitglieder und der Präsident wurden bestätigt. Neu in die Kontrollstelle wurde Monika Scherrer gewählt.

Vernehmlassungen nutzen und Kompromisse suchen

Regierungsratspräsidentin Cornelia Komposch betonte in ihren Grussworten die Wichtigkeit der Beteiligung an Vernehmlassungen:

«Nehmen Sie frühzeitig Einfluss auf Entwicklungen, tragen Sie zum politischen Kompromiss zwischen Gemeinden und Kanton bei.»

Livia Baettig, Ostschweiz-Korrespondentin des Schweizer Fernsehens, sprach über die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Medien und Behörden. «Medien wollen knackige, auf den Punkt gebrachte Aussagen», erklärte sie und forderte die Delegierten zu einer «gezielten Gestaltung der Informations- und Kommunikationspolitik» auf.

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