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Thurgauer Biodiversitäts-Initiative erhält Unterstützung von der FDP

Die FDP trägt die kantonale Initiative mit und will bei der Unterschriftensammlung helfen. Das gibt sie in einem Communiqué bekannt. Damit gehören nun sechs Parteien und fünf Verbände zur Trägerschaft.
Harry Stehrenberger, Dominique Bornhauser, Toni Kappeler, David H. Bon und Guido Grütter; vorne: Viktor Gschwend, Maja Lüscher. (Bild: PD)

Harry Stehrenberger, Dominique Bornhauser, Toni Kappeler, David H. Bon und Guido Grütter; vorne: Viktor Gschwend, Maja Lüscher. (Bild: PD)

(red) «Biodiversität ist ein freisinniges Uranliegen.» Dies schreibt die FDP Thurgau in einer Medienmitteilung. Die Partei nahm eine Anfrage des Komitees an, bei der «Volksinitiative Biodiversität Thurgau» mitzumachen, und gab deren Unterstützung am Freitag im Botanischen Garten Frauenfeld offiziell bekannt.

Die Thurgauer Liberalen sehen einen gezielten, aber klar begrenzten Einsatz von Mitteln zum Erhalt und zur Aufwertung einer vielfältigen Natur und Umwelt als sinnvolle Massnahme. Parteipräsident David H. Bon sagt gemäss Mitteilung: «Wir setzen uns sowohl für sinnvollen Landschaftsschutz wie für Biodiversität ein.» Als Mitglied des Komitees könne sich die FDP auch bei der Verfassung des Gesetzestextes besser einbringen.

Vizepräsident Harry Stehrenberger bestätigt:

«Toni Kappeler rannte in unserer Parteileitung offene Türen ein. Unabdingbar für die FDP ist jedoch die vom Komitee versprochene Beschränkung der Mittel auf eine bestimmte Zeitspanne.»

Neben der FDP sind auch GP, GLP, CVP, EVP und SP dabei

Toni Kappeler, Präsident Pro Natura Thurgau und Vizepräsident des Initiativkomitees, heisst die FDP gemäss Mitteilung herzlich willkommen: «Wir freuen uns, dass nun fast alle wichtigen Verbände und Parteien dabei sind.»

Lanciert haben die Biodiversitätsinitiative die Grünen zusammen mit Umweltverbänden. Zur Trägerschaft gehören auch die CVP, die EVP und die GLP. Mittlerweile ist auch die SP dabei. Im Frühling gab es ein kurzes, unschönes Zwischenspiel: Die SP wurde abgelehnt, als sie sich um eine Teilnahme bei der Initiative bemüht hatte. Die Sache habe sich geklärt, sagte SP-Präsidentin Nina Schläfli kürzlich. Die Unterschriftensammlung läuft seit dem 4. Mai.

Den innerparteilichen Dialog zum Thema fördern

Innerhalb der FDP findet der Komitee-Beitritt Zustimmung. Um die Vertreter der Parteileitung habe sich eine Gruppe gebildet, welche die Unterschriftensammlung aktiv unterstützen und den innerparteilichen Dialog zum Thema fördern will. Viktor Gschwend, Präsident der Thurgauer Gärtner, sagt: «Das Gewerbe ist sich der Thematik bewusst.»

Dominique Bornhauser, Lehrerin und Sportlerin, sagt:

«In einem so dicht besiedelten Land wie der Schweiz ist es trotz der Eigenverantwortung jedes Einzelnen unumgänglich, dass, wenn nötig, auch der Staat einmal eingreift.»

Für Guido Grütter machen zweckgebundene Mittel des Kantons Sinn. Der Münchwiler Gemeindepräsident sagt weiter: «Auch in der Raumplanung oder bei Gestaltungsplänen kann und muss man Einfluss nehmen. Dazu ist die Sensibilisierung der Bevölkerung, aber auch jene von Investoren und Bauherren, wichtig.»

Parteimitglied Maja Lüscher bekräftigt das: «In einer liberalen Gesellschaft wollen wir nicht alles dem Staat überlassen. Dieser kann höchstens Rahmenbedingungen schaffen und im Ausnahmefall grosse Projekte und Aufgaben übernehmen». Es komme wie immer auf jeden Einzelnen an.

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