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Interview

Die Thurgauer Apfelkönigin im grossen Interview: «An freien Wochenenden gibt es meistens einen zünftigen Jass mit meiner Familie»

Melanie Maurer ist eine wichtige Werbeträgerin des Kantons. Die Geomatikerin aus Sulgen mag Papageien und lacht für ihr Leben gern.
Christian Ruh
Mit Schärpe, Krönchen und einem Apfel in der Hand tritt die Thurgauer Apfelkönigin Melanie Maurer an diversen Anlässen auf. (Bild: Andrea Stalder)

Mit Schärpe, Krönchen und einem Apfel in der Hand tritt die Thurgauer Apfelkönigin Melanie Maurer an diversen Anlässen auf. (Bild: Andrea Stalder)

Warum wohnen Sie in Sulgen?

Weil ich hier zu Hause bin und mich wohlfühle. Wir haben in Sulgen alles, was wir brauchen: Einkaufsmöglichkeiten, einen Bahnhof und eine Post. Ausserdem ist man schnell im Wald, am See und in den Bergen.

Wenn Sie den Thurgau verlassen müssten, wohin würden Sie ziehen?

Wahrscheinlich in die Nähe, damit ich schnell wieder hier wäre. Mir gefällt aber auch die Gegend um Gossau sehr gut. Da ich als Geomatikerin dort die Ausbildung gemacht habe, kenne ich mich in der Stadt aus und weiss, wo die schönen Plätze sind.

Haben Sie einen Lieblingsort im Thurgau?

Ganz klar mein Zuhause. Ich verbringe aber auch gerne Zeit am Untersee.

Was lieben Sie am Sommer?

Draussen essen, grillieren, wandern oder sich mit dem Gummiboot rheinabwärts treiben lassen.

Was sollte man im Sommer im Thurgau unbedingt machen?

Ich empfehle, Zeit am Untersee zu verbringen. Zum Beispiel mit einer Velotour, bei der man an kleinen Bauerndörfern und Obstplantagen vorbeifährt. Es gibt sehr viele Ausflugsziele, bei denen man die Schönheit unseres Kantons erleben kann.

Was machen Sie, um gesund zu bleiben?

Durch meine Arbeit als Geomatikerin bewege ich mich sehr viel und sitze selten. Das bringt mir neben dem täglichen Verzehr von Obst und Gemüse sehr viel. Ich versuche auch, neben meinem Amt und Beruf Sport einzubauen, wozu vor allem das Wandern und Joggen gehört.

An der Eröffnung der Gewerbeausstellung in Altnau überreicht Melanie Maurer der Bodensee-Weinprinzessin Pia Dreher einen Thurgauer Apfel. (Bild: Andrea Stalder)

An der Eröffnung der Gewerbeausstellung in Altnau überreicht Melanie Maurer der Bodensee-Weinprinzessin Pia Dreher einen Thurgauer Apfel. (Bild: Andrea Stalder)

Haben Sie ein Morgen-Ritual?

Ich trinke jeden Morgen heisses Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone und einem Löffel Honig. Das stärkt mein Immunsystem und gibt mir den nötigen Kick für den Tagesstart.

Können Sie kochen?

Ich koche sehr oft und sehr gerne. Seien es eher einfache Gerichte für den Alltag wie Eintöpfe, Gratins oder Pasta, oder etwas Aufwändigeres, wenn wir Besuch haben. Ich koche gerne Capuns. Das gibt sehr viel Arbeit, lohnt sich aber allemal.

Welches ist Ihre liebste Glace-Sorte?

Frozen Yogurt. Am liebsten das Neutrale mit Schokoladensauce.

Bratwurst mit oder ohne Senf?

Je nach Lust und Laune. Wenn die Bratwurst fein ist, meist ohne Senf.

Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?

Omeletten mit Gehacktem.

Was hören Sie im Auto?

Am liebsten Volksmusik. Ich höre sehr gerne Schlager, Oberkrainer, Après-Ski oder auch Musik von Udo Jürgens oder Gölä.

Mit welchem Vornamen würden Sie neu ins Leben starten wollen?

Nochmals mit Melanie, ich bin zufrieden mit meinem Namen.

Was ist Ihr gefühltes Alter?

Ich fühle mich so alt, wie ich bin.

Zur Person

Melanie Maurer bewarb sich vor einem Jahr für die Wahl zur Apfelkönigin, nachdem ein Arbeitskollege ihr einen Ruck gegeben hatte. Die heute 22-Jährige aus Sulgen überzeugte die Jury mit ihrer bodenständigen, lockeren und spontanen Art und wurde im September 2018 in Weinfelden zur 21.Thurgauer Apfelkönigin gekürt.

Erzählen Sie uns von Ihrem Haustier?

Leider sind unsere beiden Wellensittiche verstorben. Man war nie alleine, da sie immer gezwitschert haben, wenn man sprach. Sie durften jeweils den ganzen Tag frei fliegen, aber nur in bestimmten Räumen. Sie wussten genau, wohin sie durften, darum sollte man jeweils auch die Zimmertüren nicht schliessen.

Haben Sie ein Lieblingstier?

Papageien. Sie sind sehr klug und man kann ihnen extrem viel beibringen.

Was nehmen Sie immer mit, wenn Sie aus dem Haus gehen?

Meine Brille, da ich sonst andere Leute nicht erkenne.

Worauf freuen Sie sich an einem freien Wochenende?

Auf das Ausschlafen und ein gemütliches Frühstück. Meistens gibt es dann einen zünftigen Jass mit meiner Familie. Ausserdem bin ich an Wochenenden oft in den Bergen anzutreffen.

Nach ihrer Wahl zur Apfelkönigin wurde Melanie Maurer vom Gemeinderat in Sulgen empfangen. (Bild: Donato Caspari)

Nach ihrer Wahl zur Apfelkönigin wurde Melanie Maurer vom Gemeinderat in Sulgen empfangen. (Bild: Donato Caspari)

Worüber kann man mit Ihnen nicht reden?

Mit mir kann man über alles reden.

Lügen Sie manchmal?

Ich überrasche sehr gerne meine Liebsten. Dann kann es gut sein, dass ich einmal eine Notlüge bereithaben muss. Sonst lüge ich prinzipiell nicht.

«Ich habe meine eigene Meinung und wer diese gut findet, steht auch zu mir.»

Wonach schmeckt Glück?

Nach Zufriedenheit und dass man sich selbst so akzeptiert, wie man ist.

Was liegt auf Ihrem Nachtisch?

Ein weisser Engel von meinen Eltern, sowie ein kleiner Engel von meiner besten Freundin.

Was würde Ihre Mutter über Sie sagen?

«Sie ist ein Chaot, aber wir haben sie gern.»

Haben Sie ein Vorbild?

Mein ehemaliger Arbeitskollege ist ein Vorbild für mich. Er kann sehr gut auf fremde Menschen zugehen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Ausserdem bewundere ich seine allzeit fröhliche und lustige Art und weiss auch sein Wissen sehr zu schätzen.

Was schätzen Sie an Ihrem Partner besonders?

Dass mein Freund, egal was ich vorhabe, hinter mir steht und mir den Rücken freihält. Besonders in meinem Amtsjahr war ich viel unterwegs und hatte wenig Zeit. Er hat mich immer unterstützt und mir diverse Arbeiten abgenommen, dass ich trotzdem ein paar freie Stunden hatte.

Mit wem würden Sie gerne einmal eine Flasche Wein trinken?

«Mit Hansi Hinterseer, weil er mir sehr sympathisch ist.»

Ausserdem bin ich ein grosser Fan von ihm und möchte ihn gerne persönlich kennen lernen. Seine bodenständige Art gefällt mir und macht ihn für mich zu einem grossen Vorbild.

In welchem Job wären Sie eine Fehlbesetzung?

Als Busfahrerin, weil ich mich ständig verfahren würde.

Was möchten Sie in diesem Leben noch machen?

Die Polarlichter sehen.

Wie lautet der Filmtitel Ihres Lebens?

«Lache isch gsund.»

Sie sind kein Vegetarier ...

..., weil nichts besser ist als eine Grillade mit Freunden und der Familie an einem schönen Sommerabend.

«Auch das Feuer machen im Wald und eine Wurst grillieren würde mir sehr fehlen.»

Was finden Sie an sich gut?

Ich bin ein sehr optimistischer Mensch und versuche in allem das Gute zu sehen. Ich lache sehr viel und merke auch, dass ich damit jemandem, dem es gerade nicht so gut geht, ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Ich denke auch, dass meine Kolleginnen und Kollegen meine einfühlsame Art sehr schätzen.

Die Krönung an der Wega in Weinfelden. (Bild: Andrea Stalder)

Die Krönung an der Wega in Weinfelden. (Bild: Andrea Stalder)

Wann können Sie ruhig einschlafen?

Wenn ich weiss, dass meine Familie gesund und sorgenlos ist.

Was ist Ihr heimliches Hobby?

Wenn ich das sage, ist es nicht mehr geheim.

Wenn Geld kein Problem wäre, welches Auto würden Sie kaufen?

Einen Oldtimer.

Unter welchem Namen kennen Sie Ihre Freunde?

Meine Familie nennt mich Mungg.

Welche Eigenschaft haben Sie von Ihrem Vater?

Bei ihm muss immer alles sehr sauber und rein sein. So ist das auch bei mir.

Und welche von Ihrer Mutter?

Die Fröhlichkeit und das Lachen. Aber auch die Neugier und das Interesse an vielen Dingen, die man machen kann.

Was sollte einst auf Ihrem Grabstein stehen?

«Wenn man ganz genau lauscht, kann man mich noch Lachen hören.»

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