Die SVP/EDU-Fraktion im Gemeinderat Frauenfeld will die Gewinnablieferung der Werke in die städtischen Liegenschaften investieren

Die SVP/EDU-Fraktion hält nichts von der von den Grünen vorgeschlagenen neuen Finanzierung des Frauenfelder Energiefonds.

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Die SVP/EDU-Fraktion an der Budgetsitzung im Dezember 2019.

Die SVP/EDU-Fraktion an der Budgetsitzung im Dezember 2019.

(Bild: Andrea Stalder)

(red) «Der Fraktion SVP/EDU ist es ein Anliegen, dass der Energiefonds angepasst wird und die Gelder zukünftig dem entsprechenden Zweck effizient zugeführt werden.» Das heisst es in einer Mitteilung der Fraktion als Reaktion auf die Berichterstattung dieser Zeitung kürzlich zum Thema. Die Bestrebungen des Stadtrats, das Energiefonds-Reglement einer Revision zu unterziehen, unterstütze man. Einer künftigen Finanzierung des Energiefonds, wie es die Grünen an der April-Sitzung des Gemeinderats vorgestellt haben, könne man aber keinesfalls zustimmen. Denn diese Lösung betreffe jene, die schon durch das revidierte Gasreglement mehr zahlen müssten, eben auch KMU-Betriebe.

«Die Umsetzung der Liegenschaftenstrategie bedeutet einen enormen Finanzbedarf für energetische, aber auch andere bauliche Belange.»
Wurde aus dem städtischen Energiefonds mitfinanziert: die Elektro-Putzmaschine des Werkhofs.

Wurde aus dem städtischen Energiefonds mitfinanziert: die Elektro-Putzmaschine des Werkhofs.

(Bild: Reto Martin)

Die Fraktion SVP/EDU schlägt vor, die neue Gewinnablieferung der Werkbetriebe dafür zu verwenden. Zur Gewinnablieferung hatte sich die Fraktion stets kritisch geäussert. Da die Abschöpfung nun Tatsache ist, sehe man die Möglichkeit, damit zweckgebunden die Umsetzung der Liegenschaftenstrategie mitzufinanzieren. Das Geld soll zur «Sanierung städtischer Liegenschaften nach geltenden Normen» eingesetzt werden. Dies beinhalte nebst energetischen Massnahmen wie Gebäudehülle (Liegenschaften im Finanzvermögen) oder Wärmeerzeugung weitere Massnahmen wie Erdbebensicherheit.

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