Beim Frauenfelder Suppentag kommt die Suppe heiss auf den Tisch

Was macht eine gute Suppe aus? Die Beteiligten des Frauenfelder Suppentags kennen die Antwort.

Andreas Taverner
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Ein Trio aus Frauenfeld: Marlise Künzig, Daniela Alexandrescu und Waltraud Wrensch. (Bild: Bilder: Andreas Taverner)
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Matthias Kasper und David Hug: «Die Konsistenz ist wichtig.»
Guido Dörflinger und Maria Dörnenburg.

Ein Trio aus Frauenfeld: Marlise Künzig, Daniela Alexandrescu und Waltraud Wrensch. (Bild: Bilder: Andreas Taverner)

Für Maria Dörnenburg (32), die am Samstag extra aus Bern ins Pfarreizentrum Klösterli zum Suppentag angereist ist, sind nicht nur Gewürze für eine gute Suppe wichtig, sondern auch, dass sie gemeinsam gegessen wird. Für Guido Dörflinger (55) aus Felben-Wellhausen, der als Mitglied der kochenden Männer Frauenfeld in der Küche die Suppe zubereitet, ist es entscheidend, dass er genügend Zeit hat:

«Wichtig ist, dass sie von mehreren Köchen abgeschmeckt wird.»

«Man muss spüren, dass die Suppe mit Liebe zubereitet wurde», sagt Marlise Künzig (77). «Entscheidend bei einer Suppe ist, dass sie heiss auf den Tisch kommt», merkt sie an. Ihre Kollegin, Daniela Alexandrescu (44) aus Frauenfeld, meint: «So warm wie die Suppe sollten die Herzen der Menschen füreinander sein.» – «Genügend Gemüse und Fleisch zeichnet eine gute Suppe aus», sagt Waltraud Wrensch (86). Für die beiden Frauenfelder Matthias Kasper (32) und David Hug (25) muss eine Suppe eine angenehme Konsistenz aufweisen. «Ausserdem gehören Petrelli und Schnittlauch hinein», bemerkt Kasper.