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Die Steuereinnahmen der Primarschule Homburg schwanken ungemütlich

Die Rechnung der Primarschule schliesst mit einem Plus, obwohl ein Defizit budgetiert war. Für die Behörde weniger schön sind dagegen die unerwartet tiefen Steuereinnahmen.
Stefan Hilzinger
Finanzchef Daniel Bühr und Präsidentin Gaby Herzog stellen Rechnung und Budget der Primarschule Homburg vor. Bühr übernimmt auf 1. Juni das Präsidium. (Bild: Stefan Hilzinger)

Finanzchef Daniel Bühr und Präsidentin Gaby Herzog stellen Rechnung und Budget der Primarschule Homburg vor. Bühr übernimmt auf 1. Juni das Präsidium. (Bild: Stefan Hilzinger)

Zwei Versammlungen in zwei Stunden gab es am Mittwochabend in der Turnhalle Unterhörstetten. Finanziell Erfreuliches gab es sowohl bei der Primarschule Homburg als auch bei der Sek Müllheim zu hören (siehe unten). Im Homburg war die Freude für die scheidende Präsidentin Gaby Herzog noch etwas grösser, weil Mitte Mai der Neubau «Silberlinde» in Hörhausen eingeweiht wird. «Nun sind wir gewappnet für die steigenden Schülerzahlen», sagte Herzog.

Finanzchef Daniel Bühr, der Herzog per 1. Juni als Schulpräsident folgen wird, wies bei der Vorstellung der Rechnung 2018 auf die deutlich unter Budget liegenden Steuereinnahmen hin. «Es ist nicht alles Geld eingetroffen, das wir uns erhofft hatten», sagt Bühr. Solche Schwankungen erschwerten der Schule die Kalkulation. Trotzdem schloss die Rechnung mit einem Überschuss von knapp 47'000 Franken ab, budgetiert war ein Verlust von 12'000 Franken.

Höherer Beitrag vom Kanton

Namentlich ein höherer Kantonsbeitrag und zusätzliche Grundstückgewinnsteuern glichen die Mindereinnahmen bei den Steuern aus. Der Gesamtaufwand lag bei 5,6 Millionen Franken, rund 110'000 Franken unter Budget. Die 58 Schulbürger nahmen die Rechnung diskussionslos und einstimmig an. Gleiches geschah mit dem Voranschlag 2019. Der rechnet bei einem Gesamtaufwand von 2,53 Millionen Franken mit einem Verlust von 182'000 Franken. Das sei verkraftbar, sagte Bühr. Er hoffe auf einen besseren Abschluss. Die Steuereinnahmen seien nun tiefer budgetiert.

Zwei Kandidaten für die Schulbehörde

Mit dem Ausscheiden von Präsidentin Herzog und der Wahl von Bühr zum Präsidenten wird ein Sitz in der Primarschulbehörde vakant. Für den freien Posten interessieren sich nun die dreifache Mutter und gelernte Ergotherapeutin Jenny Stark und der zweifache Vater, Berufsschullehrer und Coach Edi Frei. Beide stellten sich an der Versammlung kurz vor. Die Wahl findet am 19. Mai an der Urne statt.

Hinweis:
Die Einweihung der neuen Schulanlage «Silberlinde» in Hörhausen findet am Samstag, 18. Mai, statt.

Sekundarschule Müllheim ist Opfer des eigenen Erfolgs

Vor der Versammlung der Primarschulgemeinde Homburg behandelten 48 Stimmbürger (von 3742) der Sekundarschulgemeinde Müllheim Rechnung und Budget. Die Rechnung 2018 schliesst bei einem Gesamtaufwand von 4,06 Millionen Franken mit einem Verlust von 140'000 Franken ab. Das sind rund 72'000 Franken weniger als budgetiert.

Die Verbesserung des Resultates ist laut dem Ressortleiter Finanzen Daniel Balzer etwa auf unerwartete Mehreinnahmen von 54'000 Franken bei den Grundstückgewinnsteuern «vor allem aus Pfyn» zurückzuführen. Ausserdem konnte die Schulgemeinde eine kleine Parzelle Land verkaufen, was weitere 18'000 Franken in die Kasse spülte. Dem Landverkauf an einen Gewerbebetrieb hatten die Schulbürger schon 2016 zugestimmt. Die Rechnung passierte einstimmig.

Rechnung schreibt wieder schwarz

Der ebenfalls einstimmig angenommene Voranschlag 2019 rechnet mit einem Verlust von 143'000 Franken, dies bei einem kalkulierten Gesamtaufwand von knapp 4,2 Millionen Franken. Angesichts des Eigenkapitals sei dies verkraftbar, zudem seien die Zahlen des Finanzplans ab 2021 wieder schwarz.

Es sei paradox, führt Balzer aus: Rund ein Dutzend Schüler verlasse die Sek Müllheim jeweils in Richtung weiterführende Schulen in Frauenfeld. Dadurch würden aber die Schülerzahlen sinken und dadurch die Abgeltungen seitens des Kantons. «So gesehen sind wir ein Opfer des eigenen Erfolgs», sagte Balzer. Doch die Erfolgsgeschichte der Schule mit Lernlandschaften soll laut Schulpräsident Rolf Seltmann weiter geschrieben werden. Gemeinsam mit dem Kanton habe man einen Schulentwicklungsprozess gestartet. (hil)

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