«Die Situation ist ernst»: Stadt Frauenfeld appelliert an die Solidarität untereinander

Die Fachstelle für Alters- und Generationenfragen im Rathaus Frauenfeld ist ab sofort jeden Werktag geöffnet.

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Im Grossen Rat im Weinfelder Rathaus: ein Desinfektionsmittel-Spender.

Im Grossen Rat im Weinfelder Rathaus: ein Desinfektionsmittel-Spender. 

Bild: Andrea Stalder

(red) Die Massnahmen des Bundes zur Eindämmung des Coronavirus betreffen alle – die Situation ist ernst. So heisst es in einer Mitteilung der Stadt Frauenfeld. Das Ziel ist es, besonders gefährdete Personengruppen zu schützen. Deshalb sollten chronisch kranke und über 65-jährige Menschen direkte soziale Kontakte reduzieren. Der Stadtrat appelliert daher an die Solidarität untereinander. Familien und Nachbarn sollen sich organisieren und den Menschen der Risikogruppen in dieser Zeit beistehen. Bewährt haben sich etwa tägliche Anrufe (Telefonketten, Skype) oder Botengänge zur Versorgung ohne persönlichen Kontakt. Die Stadt hat zur Bewältigung der ausserordentlichen Lage eine Taskforce eingesetzt. Ihr Augenmerk gilt der Sicherung zentraler Dienstleistungen und Versorgungsaufträge.

Verena Rieser, Fachstelle für Alters- und Generationenfragen der Stadt.

Verena Rieser, Fachstelle für Alters- und Generationenfragen der Stadt.

(Bild: PD)

Die Fachstelle Alters- und Generationenfragen dehnt ihre Öffnungszeiten aus. Ab sofort hat sie jeden Werktag offen und ist von 8.30 bis 11.30 Uhr unter 0527245300 oder per E-Mail unter verena.rieser@stadtfrauenfeld.ch erreichbar. Am Dienstag und Donnerstag ist die Fachstelle zudem von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Ausgedehnt wird auch die Nachbarschaftshilfe in Quartieren. Wer Hilfe braucht oder selber helfen möchte, soll sich unter Nummer 052 378 15 00 melden.

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