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Die Sirnacher Jodler sind sattelfest und stimmstark

Der Jodelclub Sirnach füllte den Dreitannensaal an zwei Abenden und bot Unterhaltung für Herz und Gemüt.
Christoph Heer
Der Jodelclub Sirnach unterhielt mit neuem und traditionellem Liedgut. (Bild: Christoph Heer)

Der Jodelclub Sirnach unterhielt mit neuem und traditionellem Liedgut. (Bild: Christoph Heer)

«Öpis neus», lautete das Motto der beiden diesjährigen Jodler-Unterhaltungen in Sirnach. Aber nicht alles war neu, was der hiesige Jodlerclub auf die Bühne zauberten, auch altbewährtes kam, wie immer, sehr gut an.

«Einige Chormitglieder ergriffen die Initiative und haben unsere bewährte, eigene Theatergruppe neu ins Leben erweckt. Kurzum, das diesjährige Programm wird bestückt sein mit einem traditionellen Teil und findet Ergänzung in einem speziell arrangierten Singspiel», sagt Ernst Sturzenegger. Der Präsident des Jodelclub Sirnach hat es geschafft, «gluschtig» zu machen auf den Abend.

Gleiche musikalische Leiterin seit bald 25 Jahren

Der erste kräftige Beifall, gehörten aber – wie es sich gebührt – dem Gesamt-Ensemble des Jodelclubs. Gewohnt sattelfest und stimmstark zeigen sich die Sängerinnen und Sänger zu Beginn des mehrstündigen Abendprogramms. Dass dieses gesanglich überaus hohe Niveau seit Jahrzehnten Bestand hat, dafür sorgt seit 23 Jahren die musikalische Leiterin.

Heidy Gerber, eine Ikone im Segment der volkstümlichen Unterhaltung, schafft es Jahr für Jahr, ihren Chor auf den Punkt genau zu trimmen. Eigentlich erstaunt es da nicht mehr wirklich, dass der Jodelclub Sirnach, Ende Juni vom Nordostschweizerischen Jodlerfest in Wülflingen, erneut mit der Höchstnote «sehr gut» zurückgekehrt ist.

Wenn der Dreitannensaal bis auf den letzten Platz besetzt ist, wenn die gute Laune Einzug hält und es aus der Küche und vom Grill her nach feinster Kulinarik riecht, dann ist Jodlerobig. Schon die erste Interpretation zeigt auf, was an diesem Abend gepflegt wird.

Alphorn, Fahnenschwingen und Schwyzerörgeli

Gesang «Für Härz und Gmüät», wie es Komponist Matthias Zogg einst niedergeschrieben hat, zelebrieren die Jodlerinnen und Jodler – aber nicht nur sie. Denn auch die Alphorngruppe Hochwacht, inklusive Fahnenschwinger Josef Appert, das Goofechörli, das Duo Schwyzerörgeli und Bass, sowie weitere Kleinformationen zeigen, wie Gemütlichkeit und Unterhaltung geht.

Hunderte Besucher bereuen es nicht, Teil von diesem zweiteiligen Unterhaltungsabend gewesen zu sein; die Vorfreude aufs nächste Mal ist bestimmt schon vorhanden. Denn sie erhielten Bewährtes und Neues stimmungsvoll dargeboten.

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