Die Rückkehr des neuen Gastgebers: Ein Frauenfelder ist seit kurzem Geschäftsführer des Pflegezentrum Friedau in Frauenfeld.

Der 40-jährige Mark Ziegler hat die Geschäftsführung der «Friedau» übernommen. Nach der Kanti Frauenfeld machte er die Hotelfachschule in Lausanne.

Christof Lampart
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Der neue Chef Mark Ziegler auf dem Friedau-Areal.

Der neue Chef Mark Ziegler auf dem Friedau-Areal.

(Bild: Christof Lampart)

Er hat eine enge Bindung zur «Friedau», obwohl er nie zuvor hier gearbeitet hat. Mark Ziegler ist der neue Geschäftsführer des Wohn- und Pflegezentrums Tertianum Friedau.

«Meine Grossmutter verbrachte einige Zeit als Gast hier, und als Frauenfelder Bub war mir die ‹Friedau› ein fester Begriff.»

Das erzählt Mark Ziegler. Der erste Arbeitstag am 21.Oktober war für ihn «wie ein Nachhausekommen, auf das ich mich gefreut habe. Dass es der erste Job in meiner engeren Heimat ist, macht das Ganze für mich noch etwas spezieller».

Bis es so weit gekommen ist, brachte der 40-Jährige einige ebenso interessante wie unterschiedliche, berufliche Stationen hinter sich. Nach der Kantonsschule in Frauenfeld absolvierte er die Hotelfachschule in Lausanne und wirkte später unter anderem vier Jahre im Arboner «Metropol», managte bei einer Basler Privatbank den Eventbereich und leitete beim Schweizerischen Baumeisterverband die Hotellerie. Kurzum: Ziegler weiss, was es braucht, um ein Haus wie es die «Friedau» ist, gleichermassen effizient wie sympathisch zu führen. Genauso sicher geht er seine Ziele für die «Friedau» an, mit denen er nicht hinter dem Berg hält: «Ich möchte unseren Gästen der beste Gastgeber sein, den sie sich vorstellen können», bekennt Ziegler offen.

Das Leben der Gäste komfortabel gestalten

Da passt es, dass ihm seine Vorgängerin in der «Friedau», Liliane Niederer, «ein gut aufgestelltes Haus» hinterlassen hat.

«Ich kann auf ein motiviertes Team zählen, das alles Erdenkliche tut, um unseren Gästen das Leben hier so komfortabel wie nur möglich zu gestalten – und das ist genau in meinem Sinn.»

Dass Ziegler selbst wenig berufliche Erfahrungen im Gesundheitswesen hat – er war einmal kurz für eine Rehaklinik tätig –, erachtet er als nicht weiter schlimm. «Da nimmt man vielleicht das eine oder andere ganz anders wahr, als jemand, der schon seit Jahren in der Pflege arbeitet.» Doch auch wenn er seinem kritisch-unverstellten Blick auf die Dinge genauso vertraut, wie auch seinen in der Pflege erfahrenen Mitarbeitern, so wird er sich gleichwohl im Gesundheitswesen weiterbilden. «Was das genau sein wird, steht noch nicht fest, aber ich will nicht nur nach aussen das Gesicht des Hauses sein, sondern mich so fortbilden, dass ich die Abläufe im Gesundheitswesen noch besser verstehe.»

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