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Die Primarschule Steckborn hat Löcher im Teerplatz, aber keine in der Kasse

Dank höherer Einnahmen weist die Rechnung 2018 der Primarschule einen Gewinn aus. Dieser kommt Bauprojekten zugute.
Tizian Fürer
Der abtretende Schulpräsidenten Reto Brändle zusammen mit seiner Nachfolgerin Bettina Gasser. (Bild: Tizian Fürer)

Der abtretende Schulpräsidenten Reto Brändle zusammen mit seiner Nachfolgerin Bettina Gasser. (Bild: Tizian Fürer)

Zum letzten Mal führte am Donnerstagabend Reto Brändle durch die Traktanden der Gemeindeversammlung der Primarschule Steckborn. Ab Ende März wird Bettina Gasser die neue Präsidentin der Primarschulbehörde sein. So begrüsste Gasser nur die Stimmberechtigen und übergab dann das Wort an den Noch-Präsidenten.

Knapp 40 Leute trafen sich im Singsaal der Schulanlage Hub, darunter 33 Stimmberechtigte. An der Jahresrechnung des Vorjahres gab es keine Punkte zur Kritik: 2018 schloss die Schule bei einem Aufwand von knapp 4,4 Millionen Franken um 365000 Franken besser ab als budgetiert.

«Trotz einer ambitionierten Kassenführung und guter Steuerneinnamen haben wir nicht mit einem solchen Ergebnis gerechnet»

sagte Brändle. Grund dafür sind die unerwartet hohen Mehreinnahmen durch Handänderungen bei Liegenschaften. Wichtig für die guten Zahlen ist auch das Sponsoring des Bike Clubs Steckborn, der im vergangenen Jahr der Schule ermöglichte, den Pumptrack zu bauen. Klar sei für den Schulvorstand, dass sie den Gewinn von rund 125000 in den Erneuerungsfonds für Baufolgekosten stecken wollen. Auch die Stimmberechtigten sahen das so, und nahmen den Antrag einstimmig an. Das Budget für 2019 rechnet ein Minus von 198000 Franken bei einem Aufwand von gut 4,5 Millionen Franken. «Genau vorhersagen kann man solche Zahlen nie», sagte Brändle.

Höherer Lohn für neuen Abwart

Bei den Löhnen für Verwaltungs- und Dienstpersonal sind 30168 Franken mehr einberechnet als im Vorjahr. Grund dafür sei ein neuer Abwart, der bereichsübergreifende Arbeiten erledigen muss.

Auch sei ein höherer Sachaufwand geplant aufgrund von neuen Möbeln für die Laptops der Schüler. Doch auch einige der Geräte will die Schule ersetzten. «Einige Laptops sind schon siebenjährig und müssen dem heutigen Standard angepasst werden», erklärte Schulleiter Markus Rüegge, der sich zu dem Thema kurz zu Wort meldete.

Teerplatzbau kombiniert mit Wärmepumpen

Brändle berichtete von der Erneuerung des Teerplatzes, die sich gut mit der Heizsanierung durch Wärmepumpen mit Erdsonden kombinieren lässt, weil deswegen sowieso Löcher in den Boden gebohrt werden. Auch will die Schule auf dem Teerplatz Bäume pflanzen. Auf die Frage, ob das Bergrennen weiter auf dem Platz ihr grosses Festzelt aufstellen kann, antwortete Brändle: «Der Platz erfüllt einige Kriterien, vor allem aber soll er den Schülern nützen.»

Zum Schluss übergab Brändle nochmals das Wort an Gasser, die ihm für seine fünfeinhalb Jahre Einsatz dankte. Ausserdem verabschiedete sie sich von den Behördenmitgliedern Saskia Misani und Martin Schaffner, die ab August dieses Jahres durch Daniel Eberle und Renate Knott ersetzt werden.

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