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HSC Kreuzlingen und SC Frauenfeld klopfen an die Pforte zur NLB

Zwei Spiele trennen die Handballer des HSC Kreuzlingen und des SC Frauenfeld noch vom Aufstieg in die Nationalliga B. Doch die Partien gegen die Westschweizer Teams haben es in sich. Am Sonntag um 17 Uhr empfängt Frauenfeld in der Rüegerholzhalle den früheren NLA-Club Chênois Genf, bereits am Samstag um 18 Uhr gastiert Kreuzlingen beim HV Olten. Die Rückspiele finden beide am Samstag, 18. Mai, statt.
Matthias Hafen
Die Kreuzlinger (weiss) und die Frauenfelder (rot) gehen unterschiedlich zielstrebig in die Aufstiegsspiele. (Bild: Mario Gaccioli, Frauenfeld, 10. Februar 2019)

Die Kreuzlinger (weiss) und die Frauenfelder (rot) gehen unterschiedlich zielstrebig in die Aufstiegsspiele. (Bild: Mario Gaccioli, Frauenfeld, 10. Februar 2019)

Der Handballsport im Thurgau steht vor seiner grössten Erfolgsgeschichte seit Arbons Aufstieg vor zehn Jahren – zumindest bei den Männern. 2009 waren die Arboner in die NLB aufgestiegen, ein Jahr später gar in die NLA durchmarschiert. Und nun, die Oberthurgauer mittlerweile wieder in der Versenkung der Regionalligen engagiert, stehen gleich zwei Thurgauer 1.-Liga-Clubs an der Pforte zur Nationalliga.

Sowohl der HSC Kreuzlingen wie auch der SC Frauenfeld bestreiten an diesem und am nächsten Wochenende die 1.-Liga-Aufstiegsrunde mit Hin- und Rückspiel. Kreuzlingen gastiert am Samstag um 18 Uhr beim Westgruppenzweiten Olten, Frauenfeld empfängt am Sonntag um 17 Uhr in der Rüegerholzhalle Chênois Genf, das die Westgruppe 2018/19 ähnlich dominiert hat wie Kreuzlingen die Ostgruppe.

«Die anderen» füllten die Lücken eindrücklich

Dass Frauenfeld nun die Chance hat, den NLB-Aufstieg zu bewerkstelligen, erstaunt. Die Kantonshauptstädter kämpften in dieser Saison gegen zahlreiche Widrigkeiten an. Sie verloren mitten in der Saison ihren Trainer Oliver Roth an Fortitudo Gossau in die NLA. Und vor Beginn der Finalrunde verabschiedeten sich mit Topskorer Mulele Kipili, den Routiniers Simon Gessler und Michael Hochstrasser sowie den Brüdern Kaj und Jan Stokholm gleich fünf Spieler aus dem Kader. «Jetzt müssen andere Verantwortung übernehmen», hatte Sportchef Christian Hug damals gesagt. Und das taten die anderen. Etwa Yves Petrig, der neue Topskorer des SCF, oder der ­frühere Nationalspieler Urs Schärer, der das Team als Trainer so selbstverständlich zum Erfolg geführt hat, als würde er es schon seit Jahren coachen. Dabei sprang der damalige Assistent nach Roths plötzlichem Abgang vielmehr als «Feuerwehrmann» ein.

Frauenfelds Chancen, auf dem unverhofften Weg in die NLB nun auch noch die letzte Hürde Chênois aus dem Weg zu räumen, sind allerdings gering. Zu übermächtig scheint der Gegner vom Genfersee zu sein. Bereits früher in der Saison hiess es von Frauenfelder Seite, man würde einen allfälligen Aufstieg annehmen, diesen aber nicht um jeden Preis anstreben.

Wie will Olten die Unbesiegbaren stoppen?

Dagegen kann der HSC Kreuzlingen die nächste Saison bereits in der NLB planen. 28 Meisterschaftsspiele hat die Mannschaft vom Bodensee in dieser Saison absolviert, 28-mal ging sie als Siegerin vom Feld. Ein grösserer Aufstiegsfavorit kann man gar nicht sein als der HSCK. Doch der HV Olten, die letzte Hürde, zeigte am letzten Spieltag der Finalrunde mit einem 29:27-Heimsieg gegen Chênois, dass mit ihm in den Aufstiegsspielen zu rechnen sein wird. Kreuzlingens Heimspiel findet am Samstag, 18. Mai, um 18 Uhr in der Egelseehalle statt.

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