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Der Eschliker Steuerfuss bleibt 2020 unverändert

Die Eschliker Gemeindeversammlung wird über ausgeglichene Budgets befinden.
Olaf Kühne
Eschlikon wächst und wächst. Entsprechend steigen die Schülerzahlen. (Bild: Olaf Kühne)

Eschlikon wächst und wächst. Entsprechend steigen die Schülerzahlen. (Bild: Olaf Kühne)

Eine Steuersenkung ist in Eschlikon kein Thema. Das stellen Gemeindepräsident Hans Mäder und Schulpräsident Linus Köppel gleich zu Beginn ihrer Medienorientierung klar. «Es entspricht nicht unserer Mentalität, Schulden zu machen», sagt Mäder. «Auch wenn die Zinsen rekordtief sind, und wir aufgrund des neuen Rechnungslegungsmodells HRM2 weniger Abschreibungen vornehmen müssen: Die effektiven Ausgaben bleiben ja.»

So werden die Eschliker Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an ihrer Gemeindeversammlung über gleichbleibende Steuerfüsse von 50, respektive 98 Prozent befinden können – und über sehr ausgeglichene Budgets von Politischer Gemeinde und Schulgemeinde.

Die Schule rechnet bei Ausgaben von gut 9,9 Millionen Franken mit einem kleinen Gewinn von 1600 Franken. Indes enthält das Eschliker Schulbudget gleich mehrere Posten, die noch provisorisch sind. So finden sich in der Investitionsrechnung 5,1 Millionen Franken für die neue Sporthalle, deren Baustart allerdings wegen einer Einsprache «auf unbestimmte Zeit» verschoben ist.

Eschlikon wartet auf Münchwiler Versammlung

Ebenfalls hat die Eschliker Schule auch für kommendes Jahr 180'000 Franken aus Münchwilen einkalkuliert, obwohl die dortige Schulbehörde den Beschulungsvertrag für ihre Holzmannshauser Schüler gekündigt hat. «Wir warten noch die Münchwiler Gemeindeversammlung vom 27. November ab», erklärt Köppel. Über sinkende Schülerzahlen muss sich der Eschliker Schulpräsident aber so oder so keine Gedanken machen. «Bereits dieses Jahr mussten wir einen fünften Kindergarten eröffnen», sagt er. «2020 ist allenfalls ein sechster erforderlich.» Prognosen bis 2029 gingen gar von rund einem Viertel mehr Schülerinnen und Schüler aus.

Dieses Wachstum treibt natürlich auch die Politische Gemeinde um. So steht zwar auch Eschlikon, wie den meisten Gemeinden, ein massiver Ausfall aufgrund der Unternehmenssteuerreform ins Haus – konkret rund 185'000 Franken. «Dafür rechnen wir von den natürlichen Personen mit rund vier Prozent höheren Steuereinnahmen», erklärt Gemeinderat und Finanzvorsteher Alexander Kredt. Gänzlich zufrieden ist man in Eschlikon dennoch nicht. «Der Kanton hat uns als Kompensation für die Steuerreform höhere Beiträge an die ambulante Krankenpflege versprochen», sagt Gemeindepräsident Mäder. «Tatsächlich erhalten wir hierfür jetzt 64'000 Franken mehr. Allerdings müssen wir jetzt einfach dem Kanton 80'000 Franken mehr für die stationäre Krankenpflege abliefern.»

Jenseits dieser Ärgernisse präsentiert sich das Eschliker Gemeindebudget unspektakulär: Bei Ausgaben von 15,5 Millionen Franken rechnet der Gemeinderat mit einem kleinen Defizit von 57'000 Franken.

Hinweis
Die Eschliker Gemeindeversammlung findet erstmals in der neuen Aula Bächelacker statt; am Montag, 2. Dezember, ab 19.30 Uhr.

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