Die katholische Kirchbehörde von Steckborn ist wieder komplett

An der katholischen Kirchgemeindeversammlung in Steckborn wurde Gerardo Tripari in die Kirchenvorsteherschaft gewählt. Nebst der Rechnung 2019 stand auch die Konzernverantwortungsinitiative auf dem Programm.

Manuela Olgiati
Merken
Drucken
Teilen
Blick auf die katholische Kirche in Steckborn.

Blick auf die katholische Kirche in Steckborn.

Bild: Reto Martin

In der Kirchenvorsteherschaft der katholischen Kirchgemeinde Steckborn gab es eine Ersatzwahl. Ingrid Namembe trat wegen eines Wohnortswechsels nach fünf Jahren als Aktuarin zurück. Gerardo Tripari wurde als Nachfolger gewählt.

Die 30 Stimmberechtigten der katholischen Kirchgemeinde Steckborn genehmigten alle traktandierten Geschäfte. Die Stelle im Pastoralraum konnte noch nicht besetzt werden. Die durch die Vakanz anfallende Mehrarbeit für die Seelsorgerinnen Anita Wirz und Daniela Scherrer wurde mit Applaus verdankt.

Kirchenvorsteherschaft unterstützt Konzernverantwortungsinitiative

Die Kirchenvorsteherschaft spricht sich für Annahme der Konzernverantwortungsinitiative aus. Kirchenpräsident Herbert Stolz sagt:

«Der Schutz der Menschenrechte und der Schöpfung sollte weltweit gelten.»

Die Plattform «Kirche für Konzernverantwortung» soll die kirchliche Unterstützung sichtbar machen.

Die Rechnung 2019 schliesst bei einem Aufwand von 722024 Franken mit einem Gewinn von 29450 Franken ab. Budgetiert war ein Rückschlag von 32450 Franken. Die Kirchbürger genehmigten die Rechnung und die Gewinnzuweisung zu den freien Reserven.