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Die Frauenfelder Jungbürger kennen ihre Rechte und Pflichten

Rund 70 Frauenfelder Jungbürgerinnen und Jungbürger liessen sich am Freitag feiern. Sie erzählten, worauf sie sich hinsichtlich ihrer Volljährigkeit freuen und was sie eher als mühsame Pflicht erachten.
Claudia Koch
Lynn Reisch, Sophie Brunschweiler und Livia Füllemann sehen das Bezahlen der Steuern als wichtigste Pflicht. (Bilder: Claudia Koch)

Lynn Reisch, Sophie Brunschweiler und Livia Füllemann sehen das Bezahlen der Steuern als wichtigste Pflicht. (Bilder: Claudia Koch)

Zwar sind die meisten der rund 70 anwesenden Jungbürgerinnen und Jungbürger noch keine 18 Jahre alt. Doch um ihre Rechte und Pflichten als bald Volljährige wissen sie durchaus Bescheid.

Der 17-jährige Xeno Oettli etwa freut sich besonders auf das Recht, Auto respektive Töff fahren zu können. Ab dem 15. Mai, wenn er seinen Geburtstag feiert, wird es soweit sein. Im April wird er sich bereits nach einem Motorrad umsehen und ein geeignetes kaufen, verrät er seinem Kollegen.

Oettli wird ebenfalls ab Mai von seinem Wahl- und Stimmrecht Gebrauch machen. «Ausserdem darf ich dann Alkohol kaufen», fügt er an. Beim Thema Pflichten kommt ihm das Steuerzahlen zuerst in den Sinn, gefolgt vom Militärdienst. Bis zum Infotag des Militärs bleibt dem angehenden Polymechaniker jedoch noch etwas Zeit.

Xeno Oettli freut sich darauf, bald Töff fahren zu dürfen.

Xeno Oettli freut sich darauf, bald Töff fahren zu dürfen.

Das Zahlen der Steuern wird auch von Lynn Reisch, Sophie Brunschweiler und Livia Füllemann unisono als wichtigste Pflicht genannt. Bei den Rechten zählen die drei 17-Jährigen ganz unterschiedliche Aspekte auf: Lynn Reisch sagt, dass sie Absenzen selber unterschreiben darf und Sophie Brunschweiler wird sicher vom Stimmrecht Gebrauch machen.

Livia Füllemann ist sich bewusst, dass sie für sich und ihr Handeln Verantwortung übernehmen darf oder muss, was Recht und Pflicht zugleich bedeutet:

«Ab 18 gibt es keine Ausreden mehr, wer für was Verantwortung übernehmen muss».

Inzwischen sind die meisten Jungbürgerinnen und Jungbürger im Rathaus in Frauenfeld eingetroffen. Die Gespräche drehen sich um die Schule oder die Ausbildung, viele der Anwesenden kennen sich. Viviane Paiva absolviert eine Ausbildung als Detailhändlerin im Bereich Spielwaren. Sie freut sich aufs Autofahren und darauf, dass sie als Volljährige Verträge unterschreiben darf. Steuern und Krankenkasse zu zahlen sieht sie als weniger erfreuliche, aber notwendige Pflichten an.

Viviane Paiva darf bald abstimmen und Verträge unterzeichnen.

Viviane Paiva darf bald abstimmen und Verträge unterzeichnen.

Auf Pflichten und Rechte geht auch Stadtpräsident Anders Stokholm in seiner Ansprache ein. Er fordert die Jungbürgerinnen und Jungbürger auf, ihr Recht zum Wählen und Mitreden wahrzunehmen. «Ihr tragt jetzt in der Gegenwart die Verantwortung für die Zukunft mit», so Stokholm. Er freue sich darauf, vielleicht jemanden bei einer Abstimmung wiederzusehen oder gar als Mitglied in einer Kommission oder im Gemeinderat.

Tickets fürs Open Air verlost

Die oberste Frauenfelderin, Gemeinderatspräsidentin Barbara Dätwyler Weber, berichtet nach dem Auftritt der Schülerband «The Champions» von ihrem politischen Werdegang. «Politik kann Spass machen», sagt sie und verweist dabei auf die vielen Einladungen, an denen sie die Stadt Frauenfeld repräsentieren darf.

Ein Highlight dabei war das Open Air Frauenfeld mit dem Stargast Eminem. Das Open Air Frauenfeld ist auch ein wichtiges Stichwort für den späteren, inoffiziellen Teil des Abends, der im Casino Frauenfeld stattfindet. Gemeindeschreiber Herbert Vetter erinnert daran, dass jedes Couvert mit den Urkunden zur Volljährigkeit mit einer Nummer versehen ist, mit der zehn Early-Bird-Tickets für das Open Air verlost werden.

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